Wandel will belohnt sein

Wir erinnern uns an diese unheimliche Serie: Sechsmal 1:1, immer im eigenen Stadion, fast immer stand man dicht vor dem Sieg. Und dann: wieder zwei Punkte weg. Es war wie ein Fluch.

„Das war sehr wichtig für die Mannschaft“, sagte Felix Bastians nach dem 3:2 des VfL Bochum gegen Braunschweig. Bastians meinte damit, wie ein Blick auf die Tabelle bestätigt, sicher auch das nackte Ergebnis, aber nicht nur. Denn beim VfL Bochum will man unter Gertjan Verbeek mehr riskieren als in der Vergangenheit. Dominanz und Vorwärtsdrang werden jedoch nicht immer mit den entsprechenden Resultaten honoriert im Fußball.

Und vor allem: Geht Sturm und Drang von Woche zu Woche in die Hose, dann kann es bald gar nicht mehr funktionieren. Weil das Selbstvertrauen fehlt.

Wir alle brauchen die Bestätigung, das es richtig ist, was wir tun. So verhält es sich auch mit den VfL-Profis. Früh zu attackieren und dem Gegner damit Konter-Möglichkeiten zu geben, dazu benötigt man die Erfahrung des Erfolges. Nur wenn etwas funktioniert, geht es in Fleisch und Blut über und wird selbstverständlich. Dieser Prozess verläuft umso schneller, je mehr man gewinnt.