Vollversamlung informiert Mitglieder

Um alle Involvierten und Interessierten zu informieren, lud Blau-Weiß Bochum in die Räumlichkeiten des Mercure Hotels zu einer ersten Vollversammlung der Wasserball-Abteilung. Dabei kamen 60 Eltern, Aktive, Trainer und Offizielle zusammen, um über die Zukunft zu diskutieren. Personell muss sich die Vereinssparte neu aufstellen.

Wegen starker beruflicher Belastung wird Wasserball-Jugendwart Andreas Riecks sein Amt nach Abschluss der Saison nach dem Sommer zur Verfügung stellen. Auch Manfred Gosker, seit Jahren als Betreuer, etwa beim zweiten Frauenteam, aktiv, hört auf. Gleiches gilt für Wasserball-Wart Werner Tubbesing, der der Abteilung allerdings noch bis zur turnusmäßig nächsten Jahreshauptversammlung (März 2016) zur Verfügung stehen will. Man habe in den letzten Jahren einiges bewegt, sagt Tubbesing. In diesem Umfang seien jedoch Job und Vereinsarbeit für ihn nicht mehr unter einen Hut zu bringen. „Ziel ist es für uns nun, neue Leute zu finden. Dabei gilt es, die Aufgaben auf deutlich mehr Schultern zu verteilen als bisher“, so der Angestellte der RAG-Bergbau.

Gut aufgestellt sieht Tubbesing die Wasserballer nach der Realisierung der Traglufthalle bei den Wasserzeiten. Auch die Nachwuchsförderung, besonders die Kooperationen mit den Grundschulen, sei ein Erfolg. Aktuell planen die Offiziellen eine Trainerfortbildung in Zusammenarbeit mit dem Sportpsychologischen Institut der RUB. Mit Unterstützung der Krisenhilfe Bochum engagiert sich Gosker außerdem für Prävention bei Suchtgefahren der jungen Sportlerinnen und Sportler.

Allerdings gäbe es noch viele weitere Arbeitsfelder bei Blau-Weiß zu beackern, sagt Wasserball-Wart Tubbesing: „Finanziell sieht es, auch wegen der fehlenden Mittel der Stadtwerke, nicht rosig aus. Deshalb denken wir schon länger an einen Förderverein. Unsere Schwimmabteilung hat sich damit gut aufgestellt. Nur, dann muss man das richtig angehen.“ Allgemein gäbe es gerade beim Sponsoring oder in der Öffentlichkeitsarbeit Nachholbedarf. Somit gilt es nun im Wiesental, in den kommenden Monaten neue Kräfte zu finden. Nicht eben leicht beim Ehrenamt – davon können viele Vereine ein Lied siegen.