Vier Tore, doch Rudnik findet’s „maximal durchschnittlich“

DJK TuS Hordel -
TuS Erndtebrück II 4:3 (2:2)

DJK: Brödner - Misawa, Bakenecker, Debski, Helfer - Kontny, Stöhr (61. P. Rudolph) - Berlinski (84. Dirsus), Iohara (61. Severich), Dragicevic - Ginczek

Tore: 1:0 Dragicevic (1.), 2:0 Iohara (3.), 2:1 (8.), 2:2 (16., FE), 3:2 Ginczek (52.), 4:2 P. Rudolph (90.), 4:3 (90. +2)

Nach von Marco Rudnik handgestoppten „zwei Minuten und ungefähr 25 Sekunden“ war an der Hordeler Heide schon Party angesagt. Denn die Hordeler Gastgeber hatten im Westfalenliga-Duell gegen Erndtebrück II nach exakt dieser Spielzeit bereits mit 2:0 geführt. Noch war also genug Zeit für ein Schützenfest. Nach exakt 90 Minuten (und ein paar Zerquetschten...) allerdings stand es 4:3, Hordel hatte zwischenzeitlich sogar den 2:2-Ausgleich hinehmen müssen. Deshalb war DJK-Trainer Marco Rudnik auch nicht nach Party. „Wir waren zwar definitiv besser, aber trotzdem war das eine maximal durchschnittliche Leistung. Hinten war das pomadig, vorne nicht konsequent.“

Denn ehe Erndtebrück – übrigens nur 16 Minuten nach dem vermeintlichen frühen K.O.-Schlag – auf 2:2 egalisiert hatte, hätte Hordel bereits deutlich erhöhen können. „Gegen eine andere Mannschaft hätten wir größere Probleme gehabt. Es war unnötig, den Gegner nach dem frühen 0:2 leben zu lassen“, erklärte Rudnik. Immerhin riss sein Team zumindest ergebnistechnisch am Riemen, Dawid Ginczek erzielte per Kopf die 3:2-Führung (52.), kurz vor Schluss markierte Patrick Rudolph das 4:2. Selbst jetzt hielt Hordel hinten aber nicht dicht, so dass Erndtebrück nochmal zum Anschluss kam.