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Fußball - Oberliga Westfalen

Viele Duelle auf Augenhöhe winken

24.06.2012 | 16:37 Uhr
Viele Duelle auf Augenhöhe winken
Einer der Neuen in Wattenscheid: Leon Enzmann kommt von Rot-Weiß Essen.


Die Sommerpause wäre verdammt kurz ausgefallen für die Oberliga-Fußballer der SG Wattenscheid 09, wenn sie tatsächlich den Doppel-Aufstieg in die viertklassige Regionalliga geschafft hätten. Erst vor einer Woche kam die Mannschaft von Trainer André Pawlak von der Abschlussfahrt zurück. Seitdem steckt die Regionalliga-U 23 des VfL Bochum schon in der Vorbereitung. Übrigens: Christian Kalina, der fünf Jahre für den VfL-Unterbau aktiv war, wechselt zum künftigen SG-Konkurrenten TSG Sprockhövel. Aber das nur am Rande. Die neue, alte Oberliga Westfalen jedenfalls, die mit ihren „Geschwistern“ Nieder- und Mittelrhein die von einigen als „Totgeburt“ betitelte NRW-Liga ablöst, hat nichts an Attraktivität eingebüßt. Auch sportlich dürften die Chancen für die SG 09 gar nicht schlecht stehen.

Neben den Duellen gegen die vier Mit-Aufsteiger (Erkenschwick, Ennepetal, Heven, Sprockhövel), die kurze Wege und Lokalderbys versprechen, dürften auch die Spiele gegen die sechs Aufsteiger der Parallelstaffel (SV Lippstadt 08, Hammer SpVg., FC Gütersloh 2000, SC Roland Beckum, 1. FC Gievenbeck, SuS Neuenkirchen) sportlich auf Augenhöhe stattfinden. Die restlichen Teams kommen aus der NRW-Liga, standen dort im sportlich völlig bedeutungslosen Bereich. Westfalia Rhynern, Westfalia Herne, SV Schermbeck, Rot-Weiß Ahlen, TuS Dornberg und TuS Erndtebrück haben weder einen Aufstiegs- noch einen Relegationsplatz belegt. Absteigen konnte wegen der Ligenstrukturreform keiner. Arminia Bielefeld II durfte nicht aufsteigen, weil die Erstvertretung Drittligist ist. Die Fahrten nach Dornberg, Erndtebrück und zur Arminia sind übrigens mit rund 150 Kilometern die weitesten. Die restlichen Entfernungen halten sich in erträglichen Grenzen. Von einer „Liga der kurzen Wege“ zu sprechen, wäre übertrieben. Aber immerhin müssen die Fünftligisten nicht mehr bis nach Köln reisen.

Felix Groß



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