VfB: Letztes Aufgebot nicht gallig genug

Aus dem geplanten, oder besser: erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf wurde für den VfB Günnigfeld beim direkten Konkurrenten SC Obersprockhövel ein kleines Desaster. Nach dem 1:5 (0:2) stehen der Mannschaft von Trainer Thomas Baron nun vier ganz heiße, letzte Wochen bevor. „Der Sieg für Obersprockhövel“, sagte Baron nach der Partie, „geht schon in Ordnung. Die Höhe hätte man aber vermeiden können.“

Dazu allerdings wäre ein ähnlich galliger Auftritt von Nöten gewesen, wie der SCO ihn auf den Platz brachte. „Wir waren zu weit weg von den Leuten, das wird dann eben bestraft. Obersprockhövel hat uns vorgemacht, wie es geht“, so Baron. Nach ausgeglichener Anfangsphase ohne größere Chancen auf beiden Seiten gingen die Gastgeber nach einem langen Ball mit 1:0 in Führung und legten kurz vor der Pause das 2:0 nach. Günnigfeld konnte sich von seinen wenigen druckvollen Phasen so überhaupt nichts kaufen. „Wenn das Tor vor der Pause nicht fällt, hätten wir noch gute Chancen gehabt“, meinte Baron. Er musste sein Team mit Reservisten und A-Jugendlichen auffüllen, zu allem Überfluss verletzte sich noch Nicolai Lux.


Obersprockhövel - VfB Günnigfeld5:1 (2:0)
VfB: Läßig - Przybyla, Reiser, Homberger, Laarmann - Fritz (46. D. Winschewski), Kaczmarek (68. Hoti) - J. Winschewski, Striewe - Lux (16. Gruner), Fahr
Tore: 1:0 (13.), 2:0 (41.), 3:0 (48.), 4:0 (55.), 4:1 Fahr (72.), 5:1 (90.)