Unschöne Erinnerungen an Pokalgegner

Nachdem vor Weihnachten die Partie gegen Neuling Waspo Hannover abgesagt worden war, geht es für die Bochumer Wasserballerinnen am Samstag erstmals wieder ins Wasser. Für das Viertelfinale des DSV-Pokals kommt der SC Chemnitz ins Unibad (Anschwimmen: 16.30 Uhr).

Dabei haben die Blau-Weißen ziemlich trübe Erinnerungen an das Team aus Sachsen. „Wir haben im letzten Jahr beide Spiele dort verloren“, erinnert sich Trainer Thilo Khil ungern und schließt an: „Das wollen wir nicht auf uns sitzen lassen.“

In der Liga starteten die jungen Chemnitzerinnen mit drei Niederlagen, von denen zwei allerdings (6:7 gegen Hannover, 8:9 in Heidelberg) knapp ausfielen. Die Teams vom Sportforum bilden inzwischen die Jugendschmiede schlechthin, räumten zuletzt bei den Juniorinnen alle drei Meistertitel ab (U-19, U-17 und U-15). „Wir sind gewarnt. Zur Entfaltung darf man sie nicht kommen lassen“, sagt Bochums Coach. Fragezeichen stehen beim Heimteam noch hinter dem Einsatz von Marleen Zimmermann (beruflich) und Stephanie Motte, die Schulterprobleme hat. Wohl nicht nachgeholt werden soll das ausgefallene Spiel. Khil: „Wir hatten mit dem 20.12 einen offiziellen Ausweichtermin angeboten, Waspo sagte ab.“ Deswegen gehe Bochum von einer 10:0-Spielwertung von Seiten des Verbandes aus.