Union Bergen kommt der Verbandsliga näher

Mirja Dorny (links) stellte mit zwei Treffern die Weichen auf Sieg für Union Bergen.
Mirja Dorny (links) stellte mit zwei Treffern die Weichen auf Sieg für Union Bergen.
Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Weil die Fußball-Frauen von Union Bergen einen weiteren Sieg - im Derby gegen Waldesrand Linden - landeten und der Konkurrent Dröschede patzte, rückt der Verbandsliga-Aufstieg näher.

Union Bergen - Waldesrand Linden 5:3 (3:2). Union Bergen bleibt in der Frauenfußball-Landesliga weiter das Maß aller Dinge. Im Derby gegen Waldesrand Linden setzte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Behrendt in einem starken Spiel beider Teams mit 5:3 (3:2) durch. Weil der einzig verbliebene Konkurrent um den Aufstieg, Borussia Dröschede, nur Remis spielte, war der Jubel im Union-Lager umso lauter. Bergens Team-Managerin Ilka Schwinn zeigte sich begeistert: „Über den Patzer von Dröschede freuen wir uns natürlich. Unser Spiel gegen Linden war sehr ansehnlich, auch weil Waldesrand gut dagegen gehalten hat. Am Ende waren wir aber cleverer und haben verdient gewonnen.“

Lindens Trainer Malte Schnittger war trotz der Niederlage hoch zufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir waren mit Bergen absolut auf Augenhöhe und hatten teilweise sogar mehr vom Spiel. Unsere Tore waren alle schön herausgespielt, während Bergen bei seinen Toren auch ein wenig Glück hatte oder unsere Fehler genutzt hat.“ Die Tore für den Tabellenführer erzielten Mirja Dorny (2), Eva Schulte, Laura Benatelli und Angelina Becker, bei Linden reichten die Treffer von Charlotta Gehrke und Sara Meinhardt (2) nicht aus.

TuS Wickede/Ruhr - SV Höntrop 3:5 (1:0). Mit dem gleichen Ergebnis setze sich am Sonntag der SV Höntrop durch. Beim TuS Wickede/Ruhr gewann der neue Tabellenfünfte mit 5:3 (0:1). Coach Hans Skopek sprach nach der Partie von zwei grundverschiedenen Halbzeiten: „In den ersten 45 Minuten war Wickede ganz klar tonangebend und hätte höher führen müssen. Da hatten wir sehr viel Glück. Nach der Pause lief es dann wie aus einem Guss bei uns. Es kam mir so vor, als hätte ich in der Halbzeit alle elf Spielerinnen ausgewechselt.“

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wirkte Höntrop tatsächlich wie ausgewechselt und erzielte in nicht einmal fünf Minuten drei Tore. Zweimal erfolgreich war Marina Serwatka, dazu traf noch Sabine Reinhold. In der Schlussphase legte Angelina Brück noch zwei Treffer nach zur zwischenzeitlichen 4:1-Führung. Damit war der zehnte Saisonsieg perfekt.