U23 verliert ihr letztes Heimspiel 0:2

Kampf alleine hat diesmal nicht gereicht: Hier versucht sich Moritz Göttel.
Kampf alleine hat diesmal nicht gereicht: Hier versucht sich Moritz Göttel.
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Sie haben noch einmal gekämpft, gebissen und alles gegeben, doch am Ende reichte es für die U23 in ihrem letzten Heimspiel nicht zu einem Sieg. Rödinghausen war die abgezocktere Mannschaft und siegte letztlich etwas glücklich mit 2:0. „Das Ergebnis ist enttäuschend“, so Trainer Dimitrios Grammozis.

VfL Bochum U23 -
SV Rödinghausen 0:2 (0:1)

VfL: Dornebusch – Niepsuj, Spillmann, Jakubowski, Tünte (78. Bluni) – Siala (72. Sulejmani), Zajas – Maerz (46. Brümmer), Kurt, Balci – Göttel

Tore: 0:1 Smarzoch (6.), 0:2 Veselinovic (70.)

Sie haben noch einmal gekämpft, gebissen und alles gegeben, doch am Ende reichte es für die U23 in ihrem letzten Heimspiel nicht zu einem Sieg. Rödinghausen war die abgezocktere Mannschaft und siegte letztlich etwas glücklich mit 2:0. „Das Ergebnis ist enttäuschend, weil Rödinghausen kaum klare Möglichkeiten hatte. Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, die Jungs haben wieder alles versucht“, sagte Trainer Dimitrios Grammozis.

Der VfL musste gegen Rödinghausen früh einem Rückstand hinterherlaufen: In der sechsten Minute verwertete Markus Smarzoch einen langen, verlängerten Ball zur Gästeführung. Danach nahmen die Bochumer das intensive, körperbetonte Spiel in die Hand. Mehr und mehr bissen sich die VfL-Talente im Rödinghauser Strafraum fest. Die erste Chance aber brachte eine Standardsituation: Ridvan Balcis Freistoß aus halbrechter Position landete knapp neben dem Pfosten.

Rödinghausen konzentrierte sich auf die Defensivarbeit und wurde nur noch nach Kontern gefährlich, Torhüter Felix Dornebusch war aber stets zur Stelle. Der VfL brachte seine zahlreichen Möglichkeiten nicht im Tor unter, nicht einmal im leeren Tor, wie in der 31. Minute: Erst lupfte Balci den Ball über SV-Keeper Jan Schönwälder an die Latte, dann köpfte Sinan Kurt den Abpraller nur vor den Pfosten. Auch Christian Maerz machte es bei seinem Nachschuss aus 16 Metern nicht besser.

Nach dem Seitenwechsel kam Kevin Brümmer für Maerz und hatte gleich zweimal den Ausgleich auf dem Fuß, vergab aber ebenfalls. Auch Kurt hätte noch zweimal für den Treffer zum 1:1 sorgen können, scheiterte jedoch am gut aufgelegten Schönwälder.

Stattdessen schlug Rödinghausen wieder zu: Erst traf Aytürk Gecim nach einem Konter nur den Pfosten, dann zielte Sinisa Veselinovic genauer. Per Kopf brachte der Goalgetter den Ball nach einem Freistoß im Tor unter und entschied damit die Partie. Zum Anschlusstreffer kam es nicht mehr, Norman Jakubowskis Tor wurde wegen Abseits aberkannt.