U19: Joker stechen in der Verlängerung

SC Preußen Münster U19 -
VfL Bochum U19 1:3 n.V. (1:1)

VfL: Fiedler – Reiß, Lach, Koymali, Esser – Fechner, Karazor, Pellio (88. Erdelt) – Zengin (83. Marotta), Kader (78. Küc), Plechaty (85. Pytlik)

Tore: 0:1 Pellio (56.), 1:1 (88.), 1:2 Pytlik (101.), 1:3 Marotta (108.)

Bochums U19 hat sich in Münster den Einzug in die nächste Runde des Westfalenpokals gesichert, musste dafür aber in die Verlängerung. „Das war mehr als unglücklich“, kommentierte Wosz: „Jeder außer unserem Torhüter hatte mindestens eine Möglichkeit, und Münster trifft mit der ersten Chance.“

Nach dem Führungstreffer durch Tobias Pellio glich der Liga-Konkurrent kurz vor Schluss aus. Der VfL hätte den Sack früher zumachen müssen, ließ aber einige Hochkaräter und einen Elfmeter liegen. In der Nachspielzeit stachen die Joker: Kevin Pytlik und Savino Marotta sorgten für den Sieg im Viertelfinale.

Bereits am Samstag geht es in der Bundesliga weiter. Um 11 Uhr spielt der 1. FC Mönchengladbach an der Hiltroper Straße vor. „Da werden wir auf einigen Positionen rotieren“, kündigt Wosz an. Der FC hat ähnliche Probleme wie Bochum, steht defensiv stark (nur 24 Gegentore), trifft vorne aber zu wenig (23 Tore). Doch die Gladbacher spielen eine gute Saison, sind Neunter mit fünf Punkten Rückstand auf den VfL und haben sogar ein Spiel weniger absolviert.