TV Wattenscheid mit mehreren Titelchancen

Maxi Ruth will im Sprint aufs Podest.
Maxi Ruth will im Sprint aufs Podest.
Foto: Wolfgang Birkenstock
Was wir bereits wissen
Am Wochenende startet der TV Wattenscheid 01 mit Ambitionen bei der U23-DM in Wetzlar.

Es sind wieder Titel und Medaillen zu vergeben – am Wochenende bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlar. Und der TV Wattenscheid 01 will in der einen oder anderen Disziplin auch in diesem Jahr ein Wörtchen mitreden. „Alle zwei Jahre haben die U23-Titelkämpfe einen besonders hohen Stellenwert, weil da U23-Europameisterschaften anstehen“, sagt TV-01-Manager Michael Huke, „dann werfen auch wir ein besonderes Augenmerk auf diese Titelkämpfe. Und wir haben in Wetzlar einige Eisen im Feuer.“

In den technischen Disziplinen, so Huke, sei man in diesem Jahr zwar ein wenig unterrepräsentiert – obwohl die Wattenscheider natürlich unter anderem ihre Jugendmeisterin Laura Jokeit im Kugelstoßen in den Ring schicken. Sie ist eine Goldkandidatin.

Und dann nennt der Manager zwei EM-Kandidaten aus dem Laufbereich, die ihre Normen bereits geknackt haben – 1500-Meter-Ass Marius Probst und Fabian Gering über 10000 Meter.

Gering will jetzt im Stadion Wetzlar auch die Qualifikation über 5000 Meter eintüten.

Und „Monika Zapalska“, so Huke, „fehlen über 100 Meter Hürden nur zwei Hundertste.l. Bei Maximilian Ruth sollten 10,42 Sekunden über 100 Meter machbar sein.“ Ruth hat angekündigt, dass es für ihn bei der DM „um die Top 3“ ginge - und um die Norm für die Europameisterschaft.

Die Wattenscheider 4x100-Meter-Staffel, die im letzten Jahr den DM-Titel bei der U23 holte, will sich auch in diesem Jahr möglichst wieder DM-Gold sichern.

Sonja Mosler will Titel verteidigen

Und Vorjahressiegerin Sonja Mosler, erst seit dieser Saison beim TV Wattenscheid 01 unter Vertrag, peilt auch wieder eine Medaille über 800 Meter an – nur diesmal im Wattenscheider Vereinstrikot.

Sie trifft unter anderem auf Teamkollegin Janine Lins, die gleichfalls Ambitionen hat. Über 100 Meter Hürden ist Sandra Peilert wieder dabei, die 2014 ziemlich überraschend Bronze geholt hatte. Gut möglich, dass sie ihren Vorjahreserfolg wiederholt oder sogar noch steigert.