TV Gerthe will für Spannung sorgen

Kann wieder für Gerthe auflaufen: Julian Langhoff.
Kann wieder für Gerthe auflaufen: Julian Langhoff.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Während der TV Gerthe in der Herren-Oberliga an diesem Wochenende auf den Spitzenreiter trifft, bekommen es die VfL AstroStars II mit dem Schlusslicht zu tun.

Größer könnten die Gegensätze kaum sein. Während der TV Gerthe in der Herren-Oberliga an diesem Wochenende auf den Spitzenreiter trifft, bekommen es die VfL AstroStars II mit dem Schlusslicht zu tun. Eines eint beide Bochumer Vertreter: der Siegeswille.

Im Schulzentrum Gerthe (Heinrichstraße) steigt Samstag um 20 Uhr das Topspiel der Liga. Dabei empfängt der TV Gerthe den Tabellenführer TSV Hagen. Die Gäste haben erst einmal verloren und führen die Tabelle mit vier Zählern Vorsprung vor einem Verfolger-Trio an. Dieses besteht aus den AstroStars II (2.), dem BC Soest (3.) und dem TVG (4.).

Mit einem Heimsieg können die Mannen von Coach Joachim Wein den Titelkampf noch einmal spannend machen. „Wir haben nichts zu verlieren“, sieht sich Wein mit seinen Mannen in einer guten Ausgangsposition und wird versuchen, dem Spitzenreiter die Suppe zu versalzen. In der Vorwoche präsentierten sich die Gerther gegen Werne in exzellenter Form. „Wenn wir es erneut schaffen, diese Leistung abzurufen, haben wir auch gegen Hagen eine Chance“, ist sich Wein sicher.

Aktuell hält er den Lokalrivalen aus Bochum sogar für das beste Team der Liga. „Ich glaube, die AstroStars II sind derzeit stärker als Hagen. Das haben nicht zuletzt die letzten Resultate gezeigt“, freut sich Joachim Wein auf den Vergleich mit dem Tabellenführer und merkt an: „Hagen wird bei uns sehr viel abrufen müssen.“

Für die Reserve der AstroStars gehört das Match gegen Unna eher zu den undankbaren Aufgaben. Bei allem Respekt vor jedem Gegner bestehen an einem Bochumer Erfolg nicht die geringsten Zweifel. Wert legt VfL-Trainer Benedikt Franke darum vor allem auf die Art und Weise, wie sich sein Team durchsetzen soll.

Die Herausforderung besteht Sonntag (16 Uhr/Merianhalle) darin, die Intensität durchweg hochzuhalten. Der Tabellenletzte hat noch keinen einzigen Punkt, ging im Hinspiel gegen Bochum mit einem unglaublichem 52:143 schlimm unter. Die klare Devise von VfL-Trainer Benedikt Franke lautet: „gewinnen.“

Der Coach erinnert sich, dass „mir im Hinspiel das erste Viertel nicht gefallen hat, erst ab dem zweiten Viertel waren wir präsenter“. Nun erhofft sich Franke von seinen Akteuren 40 Minuten Vollgas. „Ich verlange, dass die nötige Konzentration und Intensität von der ersten Sekunde an da sind, und beides möchte ich diesmal von Anfang an bis zum Ende sehen“, will er keinen Schlendrian erleben.