TuS Hordel reagiert auf Randale: "Das war zutiefst asozial"

Der ramponierte Kunstrasen beim TuS Hordel wurde vorrübergehend gesperrt.
Der ramponierte Kunstrasen beim TuS Hordel wurde vorrübergehend gesperrt.
Foto: Ingo Otto
Was wir bereits wissen
Nach Randale auf dem eigenen Platz bezieht der Bochumer Verein TuS Hordel öffentlich Stellung. Er will der Stadt die mutmaßlichen Beteiligten nennen.

Bochum.. Die Duschen wurden von Fäkalien versaut, der Kunstrasen des TuS Hordel demoliert, weil nach einer Saisonabschluss-Feier bis zu vier Personen mit einem Auto über ihn fuhren, als sei es eine Rennpiste. Der Vorsitzende des Fußballvereins TuS Hordel, Hermann Päuser, bezog nun in einer offiziellen Stellungnahme des Vereins noch einmal Position:

„Wir sind entsetzt und zutiefst enttäuscht. Die Ereignisse vom vergangenen Sonntag machen uns nach wie vor fassungslos. Der durch unseren Jugendleiter gegenüber der Presse abgegebenen Erklärung, der das Verhalten einiger Personen als zutiefst asozial bezeichnete, können wir uns auch als Gesamtverein nur voll umfänglich anschließen.

Verhalten entziehe sich "jeder halbwegs intelligenten Betrachtung"

DJK TuS Hordel Was dort nach Beendigung der Feier und Schließung des Vereinsheims vorgefallen ist, ist nicht nur unanständig und vollständig inakzeptabel, sondern beschämt uns zutiefst! Gerade die 1. Seniorenmannschaft eines Vereins muss dem Nachwuchs als Vorbild dienen. Dies gilt für alle Beteiligten.

Insofern haben die handelnden Akteure dem Verein einen absoluten Bärendienst erwiesen. Sie sollten sich und ihre gesamte Einstellung, so sie dazu in der Lage sind, ernsthaft hinterfragen.

Eine Kabine so zu hinterlassen und betrunken mit einem Auto über einen Fußballplatz zu fahren, entzieht sich jeder halbwegs intelligenten Betrachtung! Wir werden die Stadt Bochum als Eigentümer der Anlage voll umfänglich bei der Aufarbeitung dieser Vorgänge unterstützen und dort auch ohne Wenn und Aber Ross und Reiter zur Sicherung gegebenenfalls anfallender Schadenersatzansprüche benennen.

Verdächtige verlassen den Klub

Verwüstung Hinsichtlich der Verursacher liegen uns konkrete Informationen vor, die wir aus nachvollziehbaren Gründen jedoch nicht öffentlich machen werden. Darüber hinaus lässt der Verein gerade die Möglichkeit überprüfen, auch vereinsintern gegen die Beteiligten vorzugehen.

Wir haben allerdings nicht die Möglichkeit, die „Akteure“ aus dem Verein zu werfen, da es sich nach uns vorliegenden Informationen durchweg um Personen handelt, die den Verein eh verlassen werden.“