TuS Harpen: Pflicht erfüllt
14.02.2010 | 20:37 Uhr 2010-02-14T20:37:00+0100Regionalligist TuS Harpen hat sich im Westfalenpokal gegen den FC Finnentrop leicht und locker durchgesetzt und damit den Einzug ins Halbfinale perfekt gemacht. Gegen den Westfalenligisten aus dem Sauerland gelang auf dem Kunstrasenplatz am rewirpower-Stadion ein 4:0-Sieg.
TuS Harpen - FC Finnentrop 4:0 (2:0)
Tore: 1:0 Kara (29.), 2:0 Ekamp (36.), 3:0 Kothe (67.), 4:0 Jantscher (86.)
TuS Harpen: Kalpein, Wehr, Bock,Müllemeyer (46. van Kampen), Kara, Kothe, Cao, Wölm (46., Heitmann), Ekamp, Herdemerten, Jantscher
Zu Beginn tat sich die Mannschaft von Roger Dorny noch schwer, was weniger am Gegner, als an dem komplett mit Schnee bedeckten Platz lag. So dauerte es eine gute halbe Stunde bis die Harpener erstmals jubeln konnten. Neuzugang Fatma Kara verwandelte einen Freistoß etwa 20 Meter vor dem Tor direkt zur 1:0-Führung. Auch danach war Harpen meist nach ruhenden Bällen gefährlich. So fiel das 2:0 ebenfalls nach einer Standardsituation. Ein von links getretener Freistoß landete drei Meter vor dem Tor vor den Füßen von Caro Ekamp, die den Ball nur noch einschieben brauchte.
In der zweiten Halbzeit wurde der Regionalligist stärker und hatte einige Chancen, die Führung auszubauen. So setzte sich zum Beispiel Angreiferin Aline Jantscher auf der linken Seite schön durch, doch ihr Schuss verfehlte das Tor der Finnentroper knapp. Besser machte es Minuten später Mirja Kothe, als sie den Ballverlust einer Gegenspielerin ausnutzte und zum 3:0 traf.
Kurz vor Ende der Partie wurden die Bemühungen der Dorny-Elf, bei der besonders die agile Fatma Kara und Svenja Heitmann auffielen, noch einmal belohnt. Angreiferin Alina Jantscher traf aus kurzer Distanz zum 4:0-Endstand.
Roger Dorny lobte nach der Partie seine Elf: „Für diese katastrophalen Platzverhältnisse war das wirklich ein tolles Spiel.” Noch nicht ganz zufrieden war er jedoch mit den ersten paar Minuten der Partie, als seine Mannschaft erst einmal ins Spiel finden musste: „Ich war froh, als Fatma Kara das 1:0 geschossen hat, da wusste ich, dass es nun ein ganz anderes Spiel wird.”
Mit dem Sieg gegen den Westfalenligisten FC Finnentrop hat Harpen seine Pflichtaufgabe gelöst. Das Halbfinale des Westfalenpokals soll Anfang April stattfinden. Im letzten Jahr war für Harpen dort Endstation.
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