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Turnzentrum marschiert weiter

13.11.2012 | 18:08 Uhr
Turnzentrum marschiert weiter
Wurde gegen den TV Große-Linden Topscorer mit 29 Scorepoints und sorgte speziell an den Ringen für Szenenapplaus: TZ-Turner Shalva Dalakishvili.Foto: INGO OTTO

Auch gegen den Tabellenweiten TV Große-Linden geriet das TZ nicht ins straucheln und gewann deutlich, mit 48:30-Scorepoints.

Das Turnzentrum Bochum/Witten bleibt ungeschlagen – auch gegen den Tabellenzweiten TV Große-Linden konnte das TZ mit einem 48:30-Erfolg überzeugen. Damit haben die Bochumer ihre Tabellenführung in der 3. Bundesliga Gruppe Nord behauptet und sind schon vor dem letzten Wettkampf gegen den Mitaufsteiger Eintracht Frankfurt, sicher für den Aufstiegswettkampf zur 2. Bundesliga am 8. Dezember in Heidenheim qualifiziert.

„Es war ein extrem spannender Wettkampf. Die Erleichterung über den Erfolg und den Einzug in die Relegation ist bei allen sehr groß“, sagte TZ-Koordinator Peter Dekowski.

Zu Beginn des Wettkampfes überwog hingegen eine „gewisse Anspannung, immerhin kam der Tabellenzweite nach Bochum“, so Dekowski. Direkt zu Beginn lieferten die Gäste eine Kostprobe ihres Könnens – die Lindener Harry Owen und Lasse Gauch präsentierten sehr starke Übungen am Boden und gewannen ihre Duelle mit insgesamt sieben Scorepoints. Nur dank sehr sauberer Übungen von Shalva Dalakishvili (5 Scorepoints) und Martin Hemmer (2 Scorepoints), gelang dem TZ der 7:7-Ausgleich.

Leicht verunsichert über die wenigen Punkte, ging es zum Pauschenpferd. Jannish Darvish und Benedikt Sand konnten nicht überzeugen – Große-Linden ging mit sechs Scorepoints in Führung. Erneut bewiesen Hemmer und Dalakishvili Nerven und konnten mit jeweils fünf Scorepoints das Ruder doch noch rumreißen. Mit einer 17:13-Führung startete man an den Ringen. Alle Bochumer brillierten mit sicheren Übungen. Nach einer kurzen Pause wartete der Sprungtisch. Die Gäste überzeugten mit Top-Sprüngen von Owen und Gauch, die Bochumer gaben mit Marcel Jörgens und Dalakishvili jedoch die richtige Antwort. Mit weiterhin neun Scorepoints in Führung, mussten die letzten beiden Geräte entscheiden. Am Barren kam es zum ersten Einsatz vom leicht verletzten Lars Sauerland (Mittelfußprellung), der mit seiner Übung zwei Scorepoints sicherstellte. Auch Dalakishvili präsentierte sich in Bestform und steuerte mit fünf Scorepoints den Großteil zum 7:5-Geräteerfolg bei. Auch am finalen Gerät, dem Reck, geriet das TZ nicht ins Straucheln. Dalakishvili und Sauerland lieferten beide eine gewohnt starke Übung, mit sicheren Abgängen und vielen Flugteilen und erturnten jeweils fünf Scorepoints.

„Ein ganz großes Lob an Steffen Berger und Philipp Hagedorn, sie haben die Mannschaft perfekt auf den Wettkampf vorbereitet und mit den taktischen Einsätzen das richtige Fingerspitzengefühl bewiesen“, freute sich Dekowski.

Nikolaj Spiegel



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