Thomas Guder freut sich auf starkes Trio

Carsten Wolters, Michael Jost, Tim Hülsebusch: Dieses Trio steht für Qualität. Für Qualität, auf die der SV Höntrop gegen den SC Hennen (So., 15 Uhr, Preins Feld) bauen kann. Endlich mal wieder. Zuletzt hatten die beiden Innenverteidiger (Ex-Profi Wolters und Jost) sowie Hülsebusch (treffsicherer Stürmer) nicht mitwirken können. Trainer Thomas Guder, dessen Team nach dem bitteren 0:5-Niederschlag beim direkten Konkurrenten SC Obersprockhövel weiterhin auf dem ersten Abstiegsplatz steht, freut sich auf das Spiel.

„Bei Tim hat man es schon am Mittwoch im Training gesehen: Die Ballsicherheit, die Übersicht und der Willen, bis zum Ende Gas zu geben“, zeichneten ihn aus, so Guder: „Und bei Carsten und Michael ist allein die körperliche Präsenz wichtig.“ Der Name des Gegners ist Guder mittlerweile „völlig egal“, gab er zu Protokoll. Für den SC Hennen, der furios in die Saison gestartet war und seit einer Schwächeperiode Mitte der Hinrunde eine solide Saison im Niemandsland der Tabelle spielt, geht es rein tabellarisch kaum mehr um etwas. Guder sagt: „Wir müssen punkten, egal wie – und wenn es mit der Brechstange sein muss.“

Das 0:5 in Obersprockhövel wollte Guder schon am Tag der Niederlage selbst schnellstmöglich abhaken und blieb dieser Linie unter der Woche dann auch tatsächlich treu. „Die Mannschaft weiß letztlich ja selbst, was sie falsch gemacht hat“, so Guder, der hinzufügt: „Wir müssen nach vorne gucken.“

Derweil spielt Fußball-Landesligist SW Wattenscheid 08 (So., 15 Uhr, Dickebankstraße) um Trainer Sergio Allievi gegen den Herner Nachbarn vom SV Sodingen.