TG Friederika verpasst Aufstieg nur knapp

THC im VfL Bochum - TC BW Soest 2:4. Auf den ersten Blick deutlich, auf den zweiten, wie Inge Briegert formulierte, „etwas unglücklich“ verabschiedete sich der THC aus der Westfalenliga-Hallenrunde. Alle vier Einzel gingen verloren, drei davon allerdings erst im dritten Satz. Pech hatte besonders Mona Höppner., die Alexandra Bezmenova einen großen Kampf lieferte, Matchball hatte und dann doch im Tie-Break die Partie hergeben musste. „Es hätte auch andersherum ausgehen können“, sagte Briegert.

THC: Krampe 1:6, 1:6; Höppner 6:3, 1:6, 6:7; Puppendahl 6:2, 1:6, 2:6; Scholten 4:6, 6:0, 4:6

TG Friederika - TC RW Hagen 3:3. Tadeusz Nowicki machte aus seinem Herzen keine Mördergrube. „Ich habe mir mehr erhofft“, sagte der TGF-Trainer nach einer hochklassigen Spitzenpartie, die aber die Tabellensituation nicht mehr verändern konnte. Die Hagenerinnen steigen nach diesem furiosen Finale - punktgleich mit der TGF - in die Westfalenliga auf, weil sie im Saisonverlauf mehr Spiele gewinnen konnten.

Desiree Schelenz lieferte aus Bochumer Sicht das „Match des Tages“, als sie an Position eins Ana-Lena Toto im Tie-Break niederkämpfte. Auch Chiara Berg habe gekämpft „wie eine Löwin“, so Nowicki, während Tabea Dembeck wegen ihrer Rückenschmerzen gehandicapt war. Eine glatten Zweisatz-Sieg landete Svea Mai.

TGF: Schelenz 6:3, 2:6, 7:6; Dembeck 1:6, 2:6; Mai 6:4, 6:2; Ch. Berg 5:7, 7:6, 1:6; Schelenz/Mai 6:2, 6:4; Dembeck/Ch. Berg 0:6, 3:6

FC Stukenbrock - TG Friederika II 1:5. Den leichten Frust über den verpassten Aufstieg der ersten Mannschaft wett machen konnte der Klassenerhalt der Reserve, die ebenfalls der Verbandsliga erhalten bleibt und mit dem abschließenden Sieg gegen das Tabellenschlusslicht sogar noch einen Platz gut machen und auf Rang vier klettern konnte. „Alle waren happy“, sagte Tadeusz Nowicki, der Laura Leo hervorhob, die trotz einer Mandelentzündung antrat und das Spitzeneinzel in zwei Sätzen gewann.

Weil alle vier Einzel an die Bochumerinnen gingen, konnte man sich die Doppel schenken und anschließend die Bemühungen der ersten Garnitur um den Aufstieg verfolgen.

TGF II: Leo 6:3, 7:5; Dobusch 6:4, 6:3; Schmidt 6:1, 6:0; Mühlberger 6:0, 6:2