Teutonia Riemke „muss“ jetzt gewinnen

Ist wieder dabei: Torwart Sven Erzfeld.
Ist wieder dabei: Torwart Sven Erzfeld.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
„Wir müssen jetzt gewinnen. Und es gibt auch keine Ausreden mehr“, sagt der Trainer der Riemker Verbandsliga-Handballer vor dem Derby gegen den abstiegsgefährdeten HC Westfalia Herne .

Unter dieses eine hässliche bis beängstigende Wort setzt Timo Marcinowski einen dicken, fetten Strich: Müssen. „Wir müssen jetzt gewinnen. Und es gibt jetzt auch keine Ausreden mehr“, sagt der Trainer der Riemker Verbandsliga-Handballer vor dem Derby gegen den abstiegsgefährdeten HC Westfalia Herne (Samstag, 19 Uhr, Heinrich-Böll-Sporthalle). Damit Riemke, eigentlich mit dem Saisonziel „Top 5“ gestartet, nicht auch noch in den Abstiegssumpf rutscht, muss ein Sieg her. Muss.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge steht Riemke nur vier Punkte vor Herne. „Ich rechne auf beiden Seiten mit einer gewissen Härte“, sagt Marcinowski: „Bei uns stimmt es im Moment im Kopf nicht mehr. Unser Handball darf aber nicht verängstigt wirken. Den Jungs gefällt das alles ja auch nicht.“

Rückkehr zur Einfachheit

Riemke muss morgen insbesondere den Westfalia-Linkshänder Tim Bauer in den Griff kriegen, er ist der Dreh- und Angelpunkt des Herner Spiels. Der quirlige HCW-Akteur ist zwar nicht für mordsmäßige Würfe aus dem Rückraum bekannt, wühlt dafür aber viel in der Lücke, holt dadurch Strafwürfe heraus und kann gleichermaßen gut seine Mitspieler in Szene setzen. „Bauer dominiert sicher das Spiel, aber alle Herner sind gefährlich“, sagt Marcinowski, der von seiner Mannschaft in der Krise fordert: „Wir müssen die einfachen Sachen spielen, kein Schnickschnack. Und wir müssen laufen und rennen. Das kann jeder.“

Steffen Lüning wird jedoch allenfalls geschwächt auflaufen können (Grippe), Teutonias Linkshänder Alexander Wild und Torwart Sven Erzfeld sind im U35-Derby wieder dabei.