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Telstar-Frauen souverän

12.11.2012 | 18:10 Uhr
Telstar-Frauen souverän
Kämpfen sich inzwischen von Sieg zu Sieg - die Oberliga-Frauen des VfL Telstar.Foto: Martin Kerstan

Sowohl die Oberliga-Frauen als auch die Verbandsliga-Männer des VfL Telstar haben ein erfolgreiches Wochenende mit Siegen gegen BW Aasee und den TV Heiligenhaus hinter sich.

BW Aasee -
VfL Telstar Bochum 0:3

Sätze: 11:25, 22:25, 14:25

Telstar: Beelmann, Frees, Demirci, Peterburs, Mertens, Ress, Althaus, de West

Die Telstar-Frauen kommen langsam in Fahrt: Nachdem das Team zu Saisonbeginn hauptsächlich durch schwankende Leistungen aufgefallen war, fegten die Bochumerinnen die zuvor punktgleichen Gastgeberinnen von BW Aasee mit 3:0 aus der eigenen Halle. Mit jetzt 10:4 Punkten hat sich Telstar als erster Verfolger des Spitzentrios der Oberliga festgesetzt. Entsprechend zufrieden äußerte sich Angreiferin Esther Mertens: „Das war in dieser Deutlichkeit überraschend, aber wirklich gut, zumal mit Laura Struzyna eine wichtige Spielerin gefehlt hat.“

Dass es bei den Gästen so gut lief, war teilweise der eigenen Leistung zu verdanken. So habe man im Block „insgesamt gut gestanden“ und damit direkte Punkte Aasees größtenteils verhindert. Den entscheidenden Vorteil hatten die Bochumerinnen aber schon beim Aufwärmen ausgemacht. Mertens: „Uns ist aufgefallen, dass die Libera von Aasee deutlich schwächer ist als der Rest des Teams. „Entsprechend versuchte man den Angriff vor allem in diese Richtung zu lenken. Mit Erfolg: Die Gastgeber bekamen ihre Annahme nie in den Griff und kassierten eine empfindliche Pleite.

TV Heiligenhaus -
VfL Telstar Bochum 2:3

Sätze: 25:21, 21:25, 25:22, 22:25, 9:15

Telstar: Beßelmann, Thomas, Kaesler, Uehara-Ernst, Ochs, Tillner, Wüllner, Hitschler, Enneking, Rau, Volkenandt, Wiese

Trotz des „nur“ vierten Tabellenplatzes hatte Trainer Nicola Ventriglia vor der Partie vom „bisher stärksten Gegner“ gesprochen. Mit Recht: Erst im Tiebreak und nach 1:2-Satzrückstand rangen die Verbandsliga-Männer den TV Heiligenhaus nieder. Oder, wie Mittelblocker Holger Kaesler es ausdrückte: „Wir haben den Kopf gerade noch einmal aus der Schlinge gezogen.“

Dass sich Telstar häufig schwer tat, war laut Kaesler vor allem der „schwammigen“ Annahme zu verdanken. Außerdem habe man den Block des Gegners „nie richtig in den Griff bekommen“. Als sich im zweiten Satz dann auch noch Marcel Ochs verletzte, schien es endgültig gegen Telstar zu laufen.

Das Team jedoch zeigte eine Trotzreaktion. Angetrieben vom eingewechselten Johannes Beßelmann, der die Annahme stabilisierte, holten sich die Bochumer den vierten Durchgang und packten pünktlich zum Tiebreak ihre Stärke aus: den Aufschlag. So sah es auch Kaesler: „Im Tiebreak haben wir endlich das gespielt, was wir können. Entsprechend deutlich war dann auch das Ergebnis.“



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