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SW 08 verzweifelt an „Mühle“

02.04.2010 | 18:33 Uhr
SW 08 verzweifelt an „Mühle“

WSV-Keeper hält Duselsieg über Wattenscheid fest. Hordel ringt Eppendorf nach Elfmeter-Festival nieder.

WSV Bochum -
SW Wattenscheid 08 2:1 (1:1)

WSV: Mühlenkamp; Schäfer, Bergel, Breitag, Koslowski, Ü. Sisman, Ostrzolek, Freitag, Brzezinski (70. Dorka), M. Sisman (77. Morales), Bittorf (38. Weidner)

SW08: Möller; Beyer, Nowak, Kaiser, Breitenstein, Helfer, Krawczyk, Hildebrandt, El-Lahib, Vural, Giertulla

Tore: 1:0 Daniel Bittorf (10.), 1:1 Michael Krawczyk (37.), 2:1 Marco Weidner (60.)

Titelaspirant SW Wattenscheid 08 musste einen Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft hinnehmen: Die Elf von Trainer Ede Buckmaier unterlag im Lokalderby beim WSV Bochum mit 1:2 (1:1).

Eine Niederlage, die aus Wattenscheider Sicht völlig unnötig war, wie auch WSV-Coach Thomas Gerner einräumte: „Wir waren in der ersten Viertelstunde sehr präsent, waren aber insgesamt klar unterlegen und haben sehr glücklich gewonnen.“ Eine treffende Analyse. Denn nachdem sein Team per Volleyschuss von Daniel Bittorf auf Freistoß-Flanke von Martin Brzezinski in Führung ging (10.) und daraufhin Brzezinski aus kurzer Distanz das 2:0 liegen ließ (18.), spielte beinahe nur noch 08. Zunehmend verunsichert wirkte der WSV, als Bittorf mit einer Bänderverletzung vom Feld musste (31.).

Dass die Gäste bis zur Pause noch nicht führten, nur durch den immer wieder frei stehenden Michael Krawczyk aus 16 Metern ausglichen (37.), war nur einer gehörigen Portion Glück und einem Manuel Mühlenkamp in Gala-Form zu verdanken.Der WSV-Schlussmann war es auch, der nach der Pause sein Team immer wieder im Spiel hielt. 08 drückte, sowohl Paul Helfer (51., 68.) als auch Krawczyk (76.) fanden ihren Meister jedoch aus aussichtsreichen Positionen in „Mühle“. Zudem traf René Giertulla nur die Latte (57.).

So genügte Werne, das seine Konterchancen größtenteils fahrlässig anging, ein lichter Moment, um nach dem ersten Dreier des Jahres zu greifen: Der für Bittorf eingewechselte Marco Weidner spritzte in einen zu kurz geratenen Rückpass von 08-Innenverteidiger Markus Nowak und spitzelte das Leder zum 2:1 an Gäste- Schlussmann Christian Möller vorbei (60.).

Drei Punkte, die laut Gerner „nur was wert sind“, wenn sein Team am Montag (15 Uhr, Am Waldschlößchen) im nächsten Lokalderby gegen Weitmar „mindestens einen Punkt“ holt. Für Wattenscheid geht es zeitgleich bei der SG Herten-Langenbochum darum, die Tabellenspitze nicht außer Sichtweite zu verlieren.

SW Eppendorf -
DJK TuS Hordel 3:5 (1:1)

SWE: Lorek; Strehlau, Lapka, Borchert, Elchekif (87. Bastians), Seneciel, Kopp (62. Tasbas), Drzymalla (76. Sisman), Nehlson, Fahr, Lysek

TuS: Felbick; Wilhelm, M. Wagener, Thormann, Wojtakowski (66. Krinitzki), Stirnberg, P. Rudolph (60. Sickel), K. Rudolph, Bastürk, A. Wagener, Krüger

Tore: 0:1 Kevin Rudolph (33.), 1:1/2:1 Nico Nehlson (40., FE/55., FE), 3:1 Foad Seneciel (64.), 3:2 Alex Wagener (67.), 3:3/4:3/5:3 Dennis Sickel (81./85., FE /89., FE)

Platzverweis: Hendrik Borchert / SW Eppendorf (Gelb-rot, 67.)

Dank guter Moral behauptete sich die DJK TuS Hordel an der Tabellenspitze: Bei SW Eppendorf siegte die Elf von Trainer Frank Wagener trotz zwischenzeitlichen 1:3-Rückstands mit 5:3 (1:1).

„Das war eines der schwersten Spiele bislang“ attestierte Frank Wagener dem Eppendorfer Aufsteiger starke Laufleistung und gute Raumaufteilung. Ein Kompliment, das SWE-Coach Thomas Baron nicht ganz ungefiltert wiedergab: „Bis zum 3:2 war unsere Leistung sehr ordentlich, danach habe ich aber bei einigen Spielern die nötige Einstellung vermisst.“

Der Knackpunkt laut Baron: Nachdem Nico Nehlson per Doppelpack (40., 55) und Foad Seneciel (64.) auf das Hordeler Führungstor durch einen Freistoß von Kevin Rudolph (33.) geantwortet hatten, berührte Eppendorfs Hendrik Borchert in der Drehung den Ball mit der Hand; der Schiedsrichter ließ weiterlaufen, so dass Hordels Alex Wagener zum 2:3 treffen konnte, Borchert aber dennoch Gelb-rot sah (67.) – „nicht die einzige umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung“, meinte Frank Wagener, der erst nach dieser Szene sein Team in der gewohnt dominanten Rolle sah.

Schon zuvor hatte der Unparteiische zwei Elfmetertore von Nico Nehlson (40.,55.) eingeleitet, weitere zwei Elfmeter und ein Freistoßtor von Hordels Dennis Sickel in den Schlussminuten entschieden die Partie.

Weiter geht der Titelkampf für Hordel am Montag (15 Uhr) beim SSV Buer, während SWE zeitgleich beim VfB Habinghorst antreten muss.

Bastian Angenendt



Kommentare
07.04.2010
11:46
SW 08 verzweifelt an ?Mühle?
von BochumHordeler | #2

HÄÄÄÄHH?????

03.04.2010
00:51
SW 08 verzweifelt an ?Mühle?
von raiderabc | #1

alles gute dennis sickel toll gemacht und super hordel klasse aufholjagt aber wenn ich so manche kommentare lese vaterliebe hin oder her der matchwinner war kevin rudolph der meist gefoulte spieler zum 1 zu 0 selber verwandelt dann durch sickel freistoss und den elfer der einzige der glasklar war da sage ich nur was selten ist danke kevin das hast du vom allerfeinsten gemacht und noch ein nachtrag ich weiss nicht wer die kommentare übermittelt nur eines bin ich sicherwenn der junge nicht so langsam das erhält was er verdient in den medien dann glaube ich das hordel nicht mehr lange an ihm freude hat

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