SVH trauert um Klaus Ochs

Der SV Höntrop trauert um Klaus Ochs, der am 13. Juni nach langer Krankheit im Alter von 75 Jahren gestorben ist. Die Trauerfeier findet am 19. Juni (15 Uhr) in der Kirche Maria Magdalena in Höntrop statt.

Klaus Ochs war den Höntropern seit 1955 verbunden, er absolvierte 121 Spiele für die erste Mannschaft, widmete sich aber schon früh dem Trainergeschäft.

Bereits mit 18 Jahren erwarb er die B-Lizenz und zwei Jahre später die A-Lizenz. 1966 bestand er unter Hennes Weisweiler die Fußballlehrerprüfung an der Sporthochschule Köln mit der Note sehr gut. Zu den Lehrgangsteilnehmern gehörten Carl-Heinz Rühl, Branko Zebec und Jürgen Sundermann.

Von 1966-1968 betreute Ochs die A-Jugend von Borussia Dortmund, 1968 übernahm er die Amateure des Hamburger SV, wo er 1969/70 Co-Trainer der Lizenzmannschaft wurde.

Der Höhepunkt seiner Trainerlaufbahn begann 1970, als er Coach der Bundesligamannschaft und Nachfolger des legendären Georg Knöpfle wurde.

Ochs und Jugendmanager Gerhard Heidt gelang es, junge Spieler wie Manfred Kalz, Rudi Kargus, Peter Krobbach, Caspar Memering, Peter Hidien oder Peter Lübbecke zu fördern und zu integrieren. Sie bildeten den Grundstock für die späteren Europapokal-Erfolge des HSV.