SV Blau-Weiß ist so stark wie noch nie

Doppelgold: Anna Kroniger trumpfte in Berlin groß auf.
Doppelgold: Anna Kroniger trumpfte in Berlin groß auf.
Foto: Mirko Seifert Verein
Was wir bereits wissen
Anna Kroniger vom SV Blau-Weiß Bochum holt bei der Jahrgangs-DM zwei Goldmedaillen.

Mit drei Medaillen und zahlreichen guten Platzierungen kehrten die sieben Schwimmern und zwei Trainer des SV Blau-Weiß Bochum von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin zurück. Insgesamt erreichten die Blau Weißen 14 Mal die Finals der besten zehn Schwimmer Deutschlands in ihren Jahrgängen.

Neben Anna und Björn Kroniger, Jan und Jasmin Hüchtebrock und Charlotte Cronjäger aus der 1. Mannschaft, die schon mehrmals an der DM teilgenommen hatten, waren erstmals auch Luisa Antonia Manias und Gesa Wilden aus der Nachwuchsmannschaft dabei.

Bei allen Starts im Finale

Am erfolgreichsten war Anna Kroniger (2000), die bei allen Starts jeweils den Finallauf erreichte. In einem spannenden Finale über 200 m Brust gewann sie ihre erste Goldmedaille in einer Zeit von 2:36,86 min. Eine zweite Goldmedaille konnte sie, ebenfalls mit einem knappen Vorsprung über 100 m Brust, mit einer Zeit von 1:13,09 min gewinnen. Auf der Sprintstrecke 50 m Brust reichten 0:33,79 zum drittenPlatz - Bronze.

Zudem schaffte es Anna Kroniger, sich mit diesen Zeiten für das jeweilige Hauptfinale, in dem die 10 schnellsten Schwimmer der Veranstaltung starten durften, zu qualifizieren. Als jüngste Starterin belegte sie dabei über die 100 m den 9. Platz und den 6. Platz über die doppelt solange Distanz.

Jan Hüchtebrock(1996) startete im doppelten Juniorenjahrgang 95/96 und schwamm bei jedem Start persönliche Bestzeit, womit er immer die Finaltelnahme schaffte. Seine Zeiten über die Bruststrecken von 50m, 100m und 200m waren 0:29,66 min., 1:05,96 min. und 2:22,45 min. Die beste Platzierung gelang ihm mit Platz sechs über die 50m Strecke. Zum Abschluss schwamm er mit 2:09,48 min über die 200m Lagen auf Platz 6.

Björn Kroniger (1998) hatte die meisten Starts und schwamm über 100m, 200m und 400 m Freistil ins Finale. Zudem schaffte er mit dem 6. Platz über die 100 m Freistil in 0:52,80 min in persönlicher Bestzeit seine Top-Platzierung. In 1:54,92 min über die 200m Freistil belegte er ebenfalls den sechsten Platz. Die Zeit von 4:06,72 min reichte für den Platz 8 im Finale. Zudem schwamm er noch die 200 m Lagen in 2:11,75 min., wo er nur knapp den Finaleinzug verpasste, Elfter wurde. Auf der doppelt so langen Lagenstrecke schwamm er mit 4:44.70 Minuten auf Rang 12.

Jasmin Hüchtebrock(2000) wurde über 50m Rücken im Finale in neuer Bestzeit mit 0:31,41 min Achte. Eine weitere Bestzeit schaffte sie über die 200m Rücken in 2:26,68 min (16. Platz). Am letzten Tag kam sie nicht ganz in den Bereich ihrer Meldezeit und schwamm über die 100 m Rücken in 1:09,45 min auf Platz 20.

Bei ihrer ersten Teilnahme an Deutschen Meisterschaften schwamm Gesa Wilden (2002) über 100 m Schmetterling eine Zeit von 1:10,34 min. Damit blieb sie über 1,5 sec unter ihrer alten Besteit und kam von 38 Teilnehmern auf den 22 . Platz. Auch Luisa Antonia Manias (2002) erreichte bei ihrem ersten Start bei einer DM ausschließlich neue Bestzeiten über die 100 m Brust in 1:20,38 min und über 200 m Brust in 2:52,88 min. Damit belegte sie die Plätze 19 und 23 in ihrem Jahrgang. Charlotte Cronjäger (1997) nahm trotz des Abiturstresses teil und bestätigte mit 0:28,07 min über 50 m Freistil und 2:14,11 min über die 200 m Freistil ihre Qualifikationszeiten.

Die beiden mitgereisten Trainer Stephan Stenger und Michael Bryja waren mit den gezeigten Leistungen mehr als zufrieden, zumal der SV Blau Weiß Bochum im Medaillenranking vor so großen Startgemeinschaften wie die SG Dortmund und SG Bayer Wuppertal lag. Dies waren damit die erfolgreichsten Deutschen Meisterschaften für die Schwimmer aus dem Wiesental seit jeher.