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"So macht das wenig Sinn"

27.07.2008 | 20:16 Uhr

Wattenscheider Zweitvertretung standen für den Test gegen Höntrop nur neun gesunde Feldspieler zur Verfügung - dennoch gab es einen 2:1-Sieg. Weitmar 45 gewinnt Turnier in Neuruhrort verdient

Freddy Raymond (r.) und die Reserve der SG Wattenscheid 09 gewannen den Test gegen den FC Höntrop 80 zu Neunt. Foto: WAZ, Klaus Micke

FUSSBALL TESTSPIELESG Wattenscheid 09 II FC Höntrop 80 2:1 (1:0) Tore: 1:0 Kruntorad (30.), 1:1 (69.), 2:1 Cekirdek (75.) Marc Ritterswürden, Trainer der Wattenscheider Zweitvertretung, ist derzeit wahrlich nicht zu beneiden. Nur elf Spieler standen ihm für die Partie gegen Höntrop 80 zur Verfügung, darunter aber gleich zwei Torhüter, so dass einer von diesen, Timo Kruntorad, im Sturm agieren musste. An ein vernünftiges Einspielen des völlig neu zusammengewürfelten Kaders ist so natürlich kaum zu denken. "Jetzt müssen wir uns etwas einfallen lassen", ärgerte sich auch Ritterswürden: "So macht das wenig Sinn." Immerhin ließen seine Jungs immer wieder ihre individuelle Klasse aufblitzen und gewannen trotz des verletzungsbedingten Ausscheidens Christopher Bartschs und Valon Banullas in der Halbzeitpause selbst zu neunt. Der Schütze zum 1:0 hieß übringens Timo Kruntorad.

TuS Ennepetal Vorwärts Kornharpen 1:2 (1:0) Tore: 1:0 (27.), 1:1 Gyasi (58.), 1:2 Janas (68.) Voll und ganz zufrieden war Kornharpens Trainer Hans Bruch mit dem Verlauf des Trainingslagers in Marl. "Wir haben gut gearbeitet. Insbesondere in den Bereichen Teambuilding, Schnelligkeit, Standards, Koordination und Taktik", fasste Bruch zusammen, der auch von dem Test gegen Ennepetal angetan war: "Das war um Klassen besser als das Spiel in Weitmar." Einen positiven Eindruck machten besonders Jeff Gyasi, René Nettelbeck, Adi Witt und Kevin Rudolph.

Der VfB Günnigfeld verpasste es unterdessen beim vom FC Neuruhrort ausgerichteten Kältetechnik-Ollbrink-Cup, seinen Vorjahrestriumpf zu wiederholen. Im Endspiel verloren die Wattenscheider gegen den Sieger von 2006, den SC Weitmar 45, mit 1:3. Günnigfelds Trainer Sascha Etterich führte die Niederlage vor allem auf die größere Erschöpfung bei seinem Team zurück. "Wir haben das Turnier mit zwölf Mann bestritten, während Weitmar durchwechseln konnte. So hat uns die Frische gefehlt. Vor allem weil wir noch mitten im Ausdauer- und Krafttraining stecken." Zwar konnte Timo Landener die Weitmarer Führung durch Ivica Dzolan zwischenzeitlich egalisieren, in der Schlussphase schossen Marcel Jansen und Marcel Dymid den Landesliga-Aufsteiger aber zum Turniersieg.

Kein Wunder also, dass 45-Coach Jörg Berg bester Dinge war. "Die Vorbereitung läuft bei uns wunderbar", freute sich dieser. "Ich bin mir immer sicherer, dass wir uns so in der Landesliga behaupten können. Wir haben in Neuruhrort schönen Fußball gezeigt, die meisten Tore geschossen und die wenigsten kassiert. Man kann also sagen, dass unser Sieg verdient war."

Die Ergebnisse im Überblick:

Gruppe A:

Amacspor Dahlhausen - FC Neuruhrort 2:5 SV Phönix - SC Weitmar 45 0:3 SC Weitmar 45 - Amacsp. Dahlhausen 5:0 FC Neuruhrort - SV Phönix 0:1 SV Phönix - Amacspor Dahlhausen 2:0 FC Neuruhrort - SC Weitmar 45 1:3 Gruppe B:

FC Neuruhrort II - Adler Riemke 0:5 TuS Querenburg - VfB Günnigfeld 0:2 VfB Günnigfeld - FC Neuruhrort II 6:1 Adler Riemke - TuS Querenburg 1:4 TuS Querenburg - FC Neuruhrort II 10:2 Adler Riemke - VfB Günnigfeld 0:0 Platzierungsspiele:

7/8: FC Neuruhrort II - Am. Dahlhausen 5:2 5/6: FC Neuruhrort - Adler Riemke 4:3 3/4: TuS Querenburg - SV Phönix 2:3 1/2: SC Weitmar 45 - VfB Günnigfeld 3:1

Von Philipp Zimmer



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