Sechtem zu stark für AstroStars
08.11.2009 | 20:50 Uhr 2009-11-08T20:50:00+0100
Rückschlag für die Bochumer AstroStars: In der 1. Basketball-Regionalliga setzte es eine verdiente 81:89-Niederlage beim eingespielteren Team aus Sechtem.
SG Sechtem - Bochm AstroStars 89:81
Viertel: 28:16; 24:23; 16:21; 21:21
Bochum AstroStars: Murray (19 Punkte/ 3 Dreier), Abraham (17/3), Isreal (14), Veit (12), Niebrügge (9/1), Friedrich (7), Kindermann (2), Kleina (1), Feldmann, Killat.
„In dieser sehr ausgeglichenen Liga darf man sich kein Viertel lang eine Auszeit gönnen”, resümierte Hans-Peter Diehr. Der AstroStar-Manager benannte damit den Knackpunkt in der Partie von Bochums Basketballern beim Aufsteiger Sechtem. Direkt im ersten Abschnitt hatte sich das Team aus dem Südpark nicht engagiert genug gegeben. Bei den Rheinländern war es federführend Nico Mertz, der immer wieder auftrumpfte. Sechtem führte mit zwölf Punkten.
Mit vielen Rebounds und ordentlicher Nahdistanzquote lieferte zwar Bochums US-Center Omari Isreal ein gutes Spiel ab, doch erneut hatte er schnell drei Fouls. „In den Szenen weiß ich wirklich nicht, was die Schiedsrichter da sehen”, ärgerte sich Chefcoach Thorsten Morzuch.
Sein Team nahm nach einem 39:52-Pausenrückstand die Aufholjagd auf. Im Schlussabschnitt waren die Bochumer dran. Auf 72:74 herangekommen, verfehlte da ein Drei-Punkte-Wurf von Patrick Abraham sein Ziel. Dazu leisteten sich die „Astros” deutlich zu viel Fehlpässe – 18 an der Zahl standen am Ende auf den Statistik-Zetteln.
„Man muss anerkennen, dass Sechtem als Kollektiv besser funktioniert hat”, sagte Morzuch. Bis auf den US-Mann Sellers seien deren Spieler in dieser Formation schon seit drei Jahren zusammen. Morzuch: „Sie sind einfach extrem gut eingespielt.”
In der Endphase war das Heimteam an der Freiwurflinie stärker; versenkte acht von zehn Würfen und kam mit dem Vorsprung über die Ziellinie, während die Bochumer an selber Stelle zu viele Punkte liegen ließen (8 von 15). Abraham vergab zwei Freiwürfe, Mathias Veit ebenfalls.
Thorsten Morzuch: „Nur drei meiner Spieler waren schon vergangene Saison dabei. Deshalb haben wir noch viel Arbeit vor uns, um als Team stärker zu werden.”
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