„Saison jetzt vernünftig zu Ende bringen“

Mit einer Minimalst-Besetzung geht es für die DJK TuS Hordel zum Tabellennachbarn FC Iserlohn (Anpfiff Pfingstmontag 15 Uhr). „Wir werden da mit 13 Leuten hinfahren – die zwei Torhüter sind schon inklusive“, sagt Trainer Marco Rudnik vor dem viertletzten Westfalenliga-Spieltag.

Als „ganz schön eng“ bezeichnet Marco Rudnik die Personallage vor dem Spiel folgerichtig: Mit Philipp Severich und Patrick Rudolph (Urlaub) sowie Kevin Rudolph (verletzt) und Andreas Büscher (privat verhindert) fallen dabei lediglich vier Spieler aus – bei einer Kadergröße von 18 Spielern allerdings ist das schon ein böser Schlag ins Hordeler Kontor.

Angesichts der aktuellen Tabellensituation – Hordel steht mit 37 Punkten als Tabellenachter im absoluten Niemandsland – sei es aktuell „schwierig, die Spannung hochzuhalten, auch wenn wir es versuchen“, so Rudnik: „Mit den letzten vier Spielen wäre ich aber zufrieden, wenn die Jungs die Saison einfach vernünftig zu Ende bringen würden.“ Angesichts einiger richtig „knackiger Spiele“ gegen die Top-Teams der Tabelle können die Hordeler ja immerhin noch mal indirekt in den Aufstiegskampf eingreifen.

Der jetzige Gegner Iserlohn ist überdies nur sechs Punkte von den Hordelern entfernt und belegt den siebten Platz. Auch Iserlohn war mit deutlich höheren Erwartungen in die Saison gestartet.