Riemker müssen laufen so weit die Füße tragen

Sollte allmählich mal wieder punkten mit seiner Mannschaft: Timo Marcinowski.
Sollte allmählich mal wieder punkten mit seiner Mannschaft: Timo Marcinowski.
Foto: WAZ FotoPool / Olaf Ziegler
Was wir bereits wissen
Wenn sie rennen bis zum Umfallen, dann haben seine Spieler eine Chance. Sagt Riemkes Trainer Timo Marcinowski vor dem Spiel gegen den TuS Hattingen.

Wenn sie rennen bis zum Umfallen, dann haben sie eine Chance. Wenn nicht, „dann geht dieses Spiel in die Hose“, sagt der Riemker Trainer Timo Marcinowski. Auf die Verbandsliga-Handballer des SV Teutonia wartet mit dem TuS Hattingen (Sa., 19 Uhr, Böll-Halle) eine Konditionsprobe vom Allerfeinsten.

Drei Siege aus den letzten fünf Saisonspielen (zuletzt am Sonntag ein furioses 43:35 gegen Herne) zeigen, „dass sie sich ganz ordentlich entwickelt haben“, so Marcinowski über die Gäste, die ja schon seit Jahren für mitreißenden Tempohandball stehen. „Die Rückzugsphase wird deshalb das A und O sein. Vorne dürfen wir uns nur wenige technische Fehler erlauben“, warnt der Coach. Schafft Riemke das und zwingt die Gäste regelmäßig in den aufgebauten Angriff, dürfte die Teutonia gute Siegesaussichten haben.

Denn der Hattinger Top-Shooter Felix Osterloh hat nach langer Verletzungspause aktuell nur Luft für eine Halbzeit. Derweil hat Riemke nur noch vier Zähler Vorsprung auf den drittletzten Tabellenplatz. Das hat auch Marcinowski registriert. „Man merkt, dass es eine kritische Phase ist. Der eine oder andere wirkt ein bisschen unruhig“, so der Coach: „Deshalb müssen wir uns unser Selbstvertrauen mit einer guten Deckungsleistung und viel Arbeit zurückholen.“ Falko Weber, Pascal Fischer und Alex Wild fallen aus.

Foto: J. Haenisch