Riemke kämpft und holt Drei-Tore-Rückstand noch auf

SC Greven 09 -
SV Teutonia Riemke 27:30

SVT: Scheffler, Minami; Sievers (3), Niggemeyer (5), Kottmann (7), Werner (3), Berens (5/2), Klaile (7/3), Karabatic, Krawinkel, Trachternach

Und schon sieht die Welt wieder viel besser aus bei den Riemker Oberliga-Handballerinnen. Dank des zweiten Sieges in Serie, dem hart erkämpften 30:27 (14:17)-Erfolg beim Tabellenletzten Greven 09, beißt sich die Mannschaft von Trainerin Andrea Surholt wieder im oberen Tabellendrittel fest, geht mit einem guten Gefühl in die Karnevalspause.

Umso bemerkenswerter ist der Sieg, wenn man weiß, dass Riemke zum einen mit nur einer Rückraum-Besetzung antrat, personell insgesamt arg gebeutelt war – und dass Greven „mit der Mannschaft aus dem Hinspiel nicht mehr zu vergleichen ist“, so Surholt. Ein neuer Trainer und zwei bärenstarke, variable Rückraumspielerinnen auf den Halbpositionen machten den Riemkerinnen das Leben enorm schwer.

Eine erste „schlechte Phase“ der Teutonia konnte Greven nutzen, zog bis zur Pause auf 13:16 davon. In der zweiten Halbzeit steigerte sich Riemke aber und steckte vor allem nie den Kopf in den Sand, obwohl Greven kurzzeitig sogar ein Vier-Tore-Polster hatte. Mittlerweile aber hatte die in Abwehr wie Angriff überragende Maria Kottmann die gegnerische Halblinke im Griff, und mit seiner zweiten Welle setzte Riemke immer wieder empfindliche Nadelstiche. Vom 20:20 bis zum 25:25 war die Partie noch ausgeglichen, ehe die Gäste auf 28:25 davonzogen. Surholt: „Wir haben gekämpft und das hat sich gelohnt. Am Ende waren wir konditionell einfach besser.“