Riemke gerät zusehends unter Druck

Ob es wirklich klappt mit dem Setzen eines „Ausrufezeichens“, das Timo Marcinowski da von seinen Riemker Verbandsliga-Handballern verlangt? Vermutlich weiß er es vor dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten RSVE Siegen (Sa., 19 Uhr, Böll-Halle) selbst noch gar nicht so genau. „Wenn Siegen einen normalen Tag erwischt, wird es schon sehr, sehr schwierig“, sagt der Trainer der Teutonia: „Wir haben viel geredet und über die Situation gesprochen. Die Mannschaft muss jetzt was zeigen. Wir dürfen uns auf gar keinen Fall abschlachten lassen.“

Plettenberg/Werdohl und Westfalia Herne können aufschließen

Denn noch immer braucht Riemke einen Sieg aus den letzten drei Spielen, um den Klassenerhalt auch rechnerisch festzuzurren. Nicht unmöglich, dass Teutonia Riemke (19:27-Punkte) nach dem 23. Spieltag nur noch ein einziges Pünktchen vor dem drittletzten Relegationsplatz für den Landesliga-Abstieg steht. Denn die Kellerkinder Herne (18:28-Punkte/bei Schlusslicht Höchsten) und Plettenberg/Werdohl (16:30-Punkte/daheim gegen Oberaden) haben auch diesmal gute Chancen, aufzuschließen. Vor allem die „extrem starke linke Seite“ der Siegener um Top-Scorer Tim Kolb gelte es in den Griff zu kriegen, sagt Marcinowski: „Kolb hat in den letzten drei Spielen immer jeweils neun Tore geworfen. Er hat eine unheimliche Dynamik.“

Dank einer guten Woche mit hoher Trainingsbeteiligung sagt Marcinowski trotz des starken Gegners durchaus optimistisch: „Wir werden alles versuchen, sie zu ärgern.“ Die personelle Situation ist im Vergleich zur Vorwoche identisch geblieben.