Remis in Duisburg bringt den VfL nicht von der Stelle

Tobias Pellio. Foto: Olaf Ziegler / WAZ FotoPool
Tobias Pellio. Foto: Olaf Ziegler / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool / Olaf Ziegler
Was wir bereits wissen
Mit einem torlosen Remis sind Bochum A-Junioren in Duisburg in die Rückrunde gestartet und haben damit Platz sechs in der Tabelle eingebüßt. Die Mannschaften von oben haben außerdem allesamt gepunktet, die Top Five rücken für den VfL in weitere Ferne.

MSV Duisburg U19 -
VfL Bochum U19 0:0

VfL: Fiedler - Reiß, Lach, Gül, Karakas - Plechaty, Karazor, Pellio (60. Esser), Saglam (80.Can) - Küc (55. Pytlik), Kader

Mit einem torlosen Remis sind Bochum A-Junioren in Duisburg in die Rückrunde gestartet und haben damit Platz sechs in der Tabelle eingebüßt. Die Mannschaften von oben haben außerdem allesamt gepunktet, die Top Five rücken für den VfL in weitere Ferne. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft und müssen mit dem Punkt zufrieden sein“, sagte Trainer Dariusz Wosz.

Sieben Stammspieler standen vor dem Spiel auf der Kippe, vier von ihnen schafften doch noch den Sprung in die erste Elf. Der VfL begann gut, hatte mehr Ballbesitz und kombinierte gefällig. Doch so richtig gefährlich wurde der VfL nur einmal, als Sandro Plechaty den Ball alleine vor dem Tor Zentimeter neben den Pfosten setzte. Die Duisburger verlegten sich im eigenen Stadion auf Konter, VfL-Torhüter Lukas Fiedler fing aber alles ab und konnte sich nach einem Ballverlust von Enes Küc sogar richtig auszeichnen.

„In der ersten Halbzeit haben wir uns größtenteils gegenseitig neutralisiert“, befand Wosz. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeber das Ruder. „Die ersten 15 Minuten waren wir nicht auf dem Platz“, gab der U19-Trainer zu. Doch die Duisburger nutzten ihre Gelegenheiten nicht und ließen ihrerseits den VfL noch einmal kommen.

Auch bei den Bochumern reichte es aber trotz aller Bemühungen nicht mehr zu einem Treffer: Atakan Karazor, Cagatay Kader und Plechaty ließen ihre Möglichkeiten liegen. Letzterer bekam dennoch ein Sonderlob. „Er hat heute über 90 Minuten gezeigt, was er kann. Und ich bin sicher, in ihm steckt noch mehr drin. Sandro erinnert mich an Marc Rzatkowski“, lobte Wosz seinen Mittelfeld-Dribbler, schickte aber gleich eine Ansage hinter: „Er kann die Gegner, aber auch die Trainer zur Weißglut bringen.“