Pokalfinale ist das Saison-Highlight

Rückt wieder ins Team: Muhayer Oktay.
Rückt wieder ins Team: Muhayer Oktay.
Foto: Dietmar Wäsche / WAZ-Fotopool
Was wir bereits wissen
Der letzte Titelgewinn ist vier Jahre her, am Mittwoch in Paderborn haben die B-Junioren des VfL die Chance, den Westfalenpokal zu gewinnen (18 Uhr).

Der letzte Titelgewinn ist vier Jahre her, am Mittwoch in Paderborn haben die B-Junioren des VfL die Chance, den Westfalenpokal zu gewinnen (18 Uhr). Für die Bochumer wäre es das Highlight einer nervenaufreibenden Saison. Bis zuletzt musste die U17 um den Klassenerhalt zittern. „Diesen Rucksack haben wir zum Glück abgelegt, die Jungs sind jetzt heiß auf das Endspiel“, sagt Trainer Christian Britscho, der beim Titelgewinn 2011 ebenfalls an der Seitenlinie stand.

Damals spielte der VfL unter anderem mit den heutigen Profis Selim Gündüz, Leon Goretzka und Onur Bulut und krönte gegen Schalke eine starke Saison mit dem Pokalsieg. In diesem Jahr herrschen andere Voraussetzungen: Beide Teams sind dem Saisonverlauf nach eher Überraschungsfinalisten. Die Paderborner rangieren in der Bundesliga-West nur zwei Zähler vor dem VfL auf Platz neun. „Sie haben eine kampfstarke Truppe und ein gutes Umschaltverhalten, aber wir sind gut vorbereitet“, glaubt Britscho.

Zuletzt hat die U17 Selbstvertrauen gesammelt, blieb in Liga und Pokal in sieben Partien unbesiegt. „Wir stehen alles andere als unverdient im Finale“, sagt Britscho, dessen Team auf dem Weg ins Endspiel Schalke und Tabellenführer Borussia Dortmund ausgeschaltet hat.

In den entscheidenden Spielen dabei waren allerdings die vier EM-Fahrer Görkem Saglam, Gökhan Gül, Erdinc Karakas und Evangelos Pavlidis. Die Leistungsträger werden dem VfL fehlen. Doch Britscho ist zuversichtlich, dass andere in die Bresche springen können: „Wir haben gute Alternativen und werden eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken.“ Die zuletzt erkrankten Muhayer Oktay und Tom Baack könnten in die erste Elf rücken. David Zwick sitzt nach langer Verletzung zumindest auf der Bank. Für Liron Peretz hingegen reicht es nicht.