Philipp Tepel ragt mit zwei Titeln heraus

Die erfolgreichen Karate-Kämpfer von Budokan Bochum mit Philipp Tepel im Zentrum.
Die erfolgreichen Karate-Kämpfer von Budokan Bochum mit Philipp Tepel im Zentrum.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Fünf Medaillen brachten die jungen Karate-Asse von Budokan Bochum von den Deutschen Meisterschaften in Erfurt mit nach Hause.

Am Wochenende fand die Deutsche Meisterschaft der Jugend, Junioren und U21 in Erfurt statt. Herausragend dabei aus Sicht des Budokan Bochum war einmal mehr Philipp Tepel. Der Medaillengarant gewann nach seinem Titel in der Leistungsklasse auch bei der U21 und holte damit das Double nach Bochum. Tepels Bilanz in Thüringen war beeindruckend: In allen Begegnungen siegte er ohne Gegenwertung, was seine derzeitige herausragende Form unterstreicht.

Am ersten Tag starteten Philipp Tepel, Monika Feygin und Alex Kirov. Kirov konnte sich zusammen mit dem Oberhausener Ramon Arias und dem Bergisch Gladbacher Tobias Schmitz den dritten Platz in der Disziplin Kata Team erkämpfen.

Monika Feygin kämpfte sich im Kumite bis ins Halbfinale vor, wo sie aber leider unterlag. Souverän konnte sie sich anschließend aber den dritten Platz im kleinen Finale und damit ihre erste Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft sichern.

Mit der Kampfgemeinschaft Westfalen sollte es aber noch ein wenig besser laufen. Monika Feygin, Ardonika Plava, Shara Hubrich, Jacqueline Schweichert und Meike Drexhage konnten sich nämlich in einem sehr gut besetzten Teilnehmerfeld die Silbermedaille sichern.

Am zweiten Tag starteten aus Budokan-Sicht Alex Kirov, Jacqueline Hagendorf, Marcel Sowinski und Edita Sejfijaj. Das Trio präsentierte sich gut, konnte sich aber in der Disziplin Kumite nicht nach vorne kämpfen. Immerhin erkämpfte sich Alex Kirov als bester Starter aus Nordrhein-Westfalen in der Disziplin Kata einen guten fünften Platz.

Enttäuschend endete der Wettkampf für die sonst so vom Erfolg verwöhnte Jacqueline Hagendorf. Auch die Deutsche Meisterin der beiden vergangenen Jahre landete nämlich am Ende - aus ihrer Perspektive heraus - nur auf dem fünften Platz. Das war und ist sicherlich nicht das angepeilte Ziel, und die Athletin und ihr Trainer werden nach der Sommerpause diese Meisterschaft analysieren, um in Zukunft wieder bessere Ergebnisse einzufahren.