Offensiv, aber geduldig

Den Ansprüchen, die sie vor dem Saisonbeginn an sich selbst gestellt haben, hinken sowohl die DJK TuS Hordel als auch der 1. FC Kaan-Marienborn hinterher. Im direkten Duell (Sonntag, 15 Uhr, Hordeler Heide) können die beiden Mittelfeld-Teams mit einem Sieg wenigstens einen kleinen Schritt in Richtung oberes Mittelfeld machen.

Und wo wir schon bei irgendwie gearteten Schritten sind: Die Hordeler haben in der Wintervorbereitung in puncto Offensive einen ganz gehörigen Schritt nach vorne gemacht: Sechs Tore gab’s gegen Horst-Emscher, vor Wochenfrist drei in Heven. „In der Hinrunde wollten wir die Defensive stabilisieren, nach diesem Baustein wollten wir auch nach vorn wieder kreativer werden. Das haben wir ganz gut hingekriegt“, sagt Trainer Marco Rudnik.

Zwar hat der Coach das bereits vorhandene spielerische Potenzial seiner Elf damit ganz gut gefördert. Doch wegen individueller Fehler in der Defensive haben sich seine Spieler in Heven nicht mit drei Punkten belohnt. Deshalb wird Hordel gegen Kaan zwar auch wieder offensiv auftreten, aber sich „nicht entblößen. Ich denke, wir werden versuchen, aus einer kompakten Ordnung heraus Konter zu fahren.“ Flügelstürmer Ron Berlinski fehlt gesperrt.

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