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Nichts Neues im Kopf-an-Kopf-Rennen

12.02.2012 | 18:48 Uhr
Nichts Neues im Kopf-an-Kopf-Rennen
Die AstroStars ließen es gegen einen dezimierten Gegner aus dem Münsterland erst etwas zu locker angehen. Über eine klare Tempoverschärfung wurde Werne dann allerdings zügig abgehängt. Foto: Svenja Hanusch / WAZ FotoPool.

Gegen das nur mit acht einsetzbaren Mann angetretene Schlusslicht aus Werne gelingt den AstroStars mit einer überlegenen zweiten Hälfte noch ein „Hunderter“. Allerdings patzt der Konkurrent aus Recklinghausen nicht. Das Duell geht nach Karneval weiter.

Bochum AstroStars -
TV Werne BB 100:64

Viertel: 24:22; 18:14; 35:12; 23:16

AstroStars: Howard (23 Punkte), Veit (15 / 1 Dreier), Klotz (14), Doll (12/2), Korbi (11/2), Schulwitz (8), Niebrügge (5/1), Terdenge (4), Abraham und Adib (beide 3), Rathjen (2).

20 Minuten lang ließen die AstroStars im ungleichen Duell Erster gegen Letzter den richtigen Biss vermissen. „Wir haben etwas lasch begonnen. Wohl auch, weil Werne in der Aufstellung kaum wettbewerbsfähig war“, spielte Bochums Team-Manager Hans-Peter Diehr auf zwei Männer an, die in Zivil auf der der Gästebank Platz nahmen: Mit Center Samanovic und dem im Januar verpflichteten Slowaken Zivicky blieben bei Werne zwei der besten Werfer wegen Grippe draußen.

Das lud die Astros ein, es mit der Deckungsarbeit nicht so genau zu nehmen. „Das Team hat den Gegner erst mal lustig mitspielen lassen“, beschrieb es Diehr. In der Offensive am ernsthaftesten agierte dabei mit elf Punkten noch Cham Korbi, der die Bochumer mit 13:9 nach vorne brachte.

Auch wegen fünf nacheinander vergebenen Freiwürfen bekam der Spitzenreiter im zweiten Viertel (35:28; 42:36) den Leistungsunterschied nicht richtig dargestellt. Das änderte sich allerdings nach dem Seitenwechsel in wenigen Minuten. Markus Klotz versenkte schnell vier Bälle am Brett, am Ende landete Klotz sogar bei der optimalen Wurfausbeute (7 von 7) aus dem Feld. 23:8 Zähler machte das Friedrich-Team alleine bis zur 26. Spielminute und war um Längen enteilt.

Markus Klotz, in dieser Szene gegen die BG Hagen, schaffte diesmal aus dem Feld eine Wurfbilanz ohne Makel. Foto: Gero Helm / WAZ.

„Unsere beiden Längsten haben da ihre Stärken unter dem Korb prima ausgespielt“, gab es Lob vom Manager. Denn auch Mathias Veit traf seine Versuche. Daneben war Ryon Howard eine feste Größe. Seinen Zügen zum Brett stand auf Werner Seite nichts entgegen. Bochums New Yorker kam so alleine auf zehn Treffer aus der Nahdistanz. Mit Basti Niebrügges Dreier zum 77:48 war das Spiel bereits vor dem Schlussdurchgang abgehakt.

So ging es in der Rundsporthalle vor rund 200 Zuschauern am Ende darum, ob die runde „Hundert“ noch fällt. Zum Weg dahin hatte Nic Schulwitz acht Punkte beigesteuert. Die Anzeigetafel wies in den Schlusssekunden eine 96:64-Führung aus, als Matze Veit seinen Drei-Punkte-Wurf durch den Ring rauschen ließ. Es waren jedoch bereits 100, der Zeitnehmertisch hatte einen Punkt ausgelassen – und so war Center Veit eine Kiste Bier für die Mannschaft ärmer.

Im Zweikampf mit Recklinghausen patzte der Konkurrent allerdings nicht und bezwang Münster mit 90:75. So bleibt die Ausgangslage – einen Sieg sind die Astros vor – gleich. Nun folgte die kleine Karnevalspause. Weiter geht es für die Bochumer dann am 24. Februar in Sechtem.

Christian Meister

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