Nach gutem Start heftig abgebaut
15.01.2012 | 13:37 Uhr 2012-01-15T13:37:00+0100
HSG Augustdorf/Hövelhof -
SV Teutonia Riemke31:19
SVT: Erzfeld, Zidorn; Eisberg (8/7), Samija (4), Driesel (2), Braun (2), Al-Youssef (1), Speckamp (1), Schröder (1), Bekston, Wild, Stöckmann.
Diese derbe Pleite sollten die Oberliga-Handballer von Teutonia Riemke schleunigst aus dem Gedächtnis streichen. Beim Tabellenzweiten HSG Augustdorf/Hövelhof hielt die Sieben von Trainer Dieter Lenz nur 15 Minuten mit - und ging danach unter. 19:31 (9:17) hieß es nach 60 desillusionierenden Minuten.
Auch wenn mit Dennis Aufermann, Jonathan Geukes und Steffen Lüning drei Stammspieler fehlten - als Ausrede für etliche Passfehler darf das nicht gelten. „Schließlich haben wir mit solchen Mannschaften schon oft fantastische Leistungen abgerufen. Den freien Mann anspielen - das sollte man in der Oberliga schon drauf haben. Da will ich niemanden ausnehmen. Solche Fehler sind merkwürdig“, moserte Dieter Lenz, der immerhin in den ersten 15 Minuten sah, wie sein Team (noch) gut mithielt. Da stand es gerade einmal 7:8 aus Riemker Sicht. „Da hat man gemerkt, dass Augustdorf uns als echten Gegner wahrnimmt“, so Lenz, bei dessen Team anschließend aber alle Dämme brachen. Aus dem 7:8 wurde ein 7:16 - die Entscheidung war also schon vor der Pause gefallen. Defensiv waren die Teutonen gegen Top-Torjäger Viorel Sava (neun Tore) viel zu defensiv, vorn agierte man zu ideenlos und ließ sich von der Augustdorfer Aggressivität den Schneid abkaufen. Und wenn doch mal jemand einen guten Wurf auf Lager hatte, war der „saft- und kraftlos.Die hatten Ballgewinne ohne Ende“, erklärt Lenz.
Ein Positives hatte das Spiel in Augustdorf aber abgesehen von der guten Start-Phase doch noch. Rechtsaußen Alexander Wild gab nach langer Verletzungspause wegen eines Kreuzbandrisses sein Comeback und spielte 40 Minuten.
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