Marcinowski will Kampf und Leidenschaft

Der OSC Dortmund spielt schon seit Jahren oben mit in der Handball-Verbandsliga, auch aktuell ist die Mannschaft von Trainer Thorsten Stoschek Tabellenführer. Aber: Teutonia Riemke, das die Gäste morgen daheim (19 Uhr, Böll-Sporthalle) zum direkten Aufeinandertreffen empfängt, ist eine traditionell hohe Hürde.

Denn vor zwei Jahren hatte die Teutonia in beiden Partien die Nase vorn, unter anderem im entscheidenden Duell um den Relegationsplatz am vorletzten Spieltag im Mai 2013. Am Ende stand der Riemker Aufstieg, morgen sind die Vorzeichen allerdings andere. Der OSC hat sechs Punkte Vorsprung auf die Mannschaft von Trainer Timo Marcinowski. Er hat großen Respekt vor dem breit aufgestellten Gegner. „Der OSC kann durchwechseln, ohne dabei Qualität zu verlieren. Das ist deren große Stärke. Wir freuen uns natürlich auf den Tabellenführer, aber sie sind sicherlich der Favorit“, sagt der Coach. Die enorm eingespielte 3:2:1-Deckung, die die Dortmunder seit einigen Jahren praktizieren, ist schwierig zu knacken – auch, weil Marcinowski auf den flinken Pascal Fischer verzichten muss. „Seine schnellen Beine werden uns da sicherlich fehlen“, sagt Marcinowski, der gar kein „spielerisches Glanzstück“ von seiner Mannschaft erwartet, sondern vielmehr „Kampf und gute Abwehrarbeit“ fordert. Vielleicht ist der Heimvorteil ja das entscheidende Quäntchen, das das Pendel zu Gunsten der Riemker ausschlagen lässt – mit einem Sieg jedenfalls würde die Teutonia einen kleinen Schritt heraus aus dem Niemandsland machen. Foto: Olaf Ziegler