Lindens Reserve verstärkt Benatellis Team

Sieger nach Neunmeterschießen 2014: CSV SF Linden gewann knapp gegen die SG Linden-Dahlhausen.Foto:Klaus Pollkläsene
Sieger nach Neunmeterschießen 2014: CSV SF Linden gewann knapp gegen die SG Linden-Dahlhausen.Foto:Klaus Pollkläsene
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Was wir bereits wissen
Trotzdem ist der Landesligist im Südwesten klarer Favorit. Weitmar 45 will Blamage des Vorjahres vergessen machen. Wiemelhausen dominiert die Süd-Gruppe

„Erstmal“, sagt Ex-Profi Frank Benatelli im Vorfeld der Vorrunde des Bochumer Südwestens bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft, „müssen wir eine Mannschaft zusammenkriegen. Und dann sehen wir weiter.“ Der Trainer und sein Landesligist CSV SF Linden, in den letzten Jahren Stammgast bei der Endrunde des Sparkassen Masters in der Rundsporthalle, sind nominell natürlich der Favorit, wenn am Sonntag im Schulzentrum an der Dr. C.-Otto-Straße der Ball rollt (ab 13 Uhr, Finale ca. 18 Uhr). Doch wegen des Fehlens der spanischen Spieler (sie haben bis zum 5. Februar frei bekommen) und einiger weiterer Urlauber – Radule Lekic etwa ist aktuell in Australien – wird Linden mit einem Mix aus erster und zweiter Mannschaft antreten.

Schaut man sich die Gruppe B an, der die Lindener angehören, ist ein Weiterkommen allerdings dennoch Pflicht. Der Titelverteidiger des Südwestens trifft mit Amacspor Dahlhausen unter anderem auf den Überraschungs-Dritten des Vorjahres. Weitere Gegner sind Platznachbar DJK Adler Dahlhausen und A-Kreisligist SV BW Weitmar 09.

Bezirksligist SC Weitmar 45 hingegen will sich nach dem blamablen Vorrunden-Aus im vergangenen Jahr unbedingt rehabilitieren. In der Gruppe A trifft die Mannschaft von Trainer Axel Sundermann auf Waldesrand Linden, Teutonia Ehrenfeld, die SG Linden-Dahlhausen und Rasensport Weitmar. „Wir wollen uns weitaus besser präsentieren als vor einem Jahr“, sagt Sundermann, der eigens noch eine Halleneinheit in dieser Woche angesetzt hat. Insbesondere vor der SG Linden-Dahlhausen sollten sich die 45er aber in Acht nehmen. Der A-Kreisligist schaffte es im Vorjahr bis ins Finale und unterlag dem CSV SF Linden erst nach dem Neunmeterschießen.

In der Süd-Gruppe der diesjährigen Vorrunde wird sicherlich am penibelsten auf die Einhaltung des neuen Futsal-Regelwerkes geachtet - die Ausrichter im Schulzentrum an der Markstraße sind die Bochumer Schiedsrichter. Im Süden der Stadt wird ab 14 Uhr um den Einzug in die Endrunden gekickt.

Absoluter Favorit der gesamten Süd-Gruppe dürfte der Bezirksligist Concordia Wiemelhausen sein. Die Spitzenreiter und Aufstiegsaspiranten von Concordia-Trainer Jürgen Heipertz haben mit dem C-Ligisten AFC Bochum sowie den drei A-Ligisten SV Steinkuhl, RW Stiepel und der DJK Markania in ihrer Gruppe nur unterklassige Konkurrenz zu befürchten. Folgerichtig selbstbewusst gibt sich auch der Sportliche Leiter der Wiemelhausener, Uwe Gottschling. „Unser Ziel ist glasklar. Natürlich wollen wir uns für die Endrunden qualifzieren. Wir haben die Qualifikation in den letzten drei Jahren geschafft und wollen uns dieses Spektakel in der Rundsporthalle auch in diesem Jahr nicht entgehen lassen“, erklärt Gottschling. Personell wird Wiemelhausen indes nicht mit voller Kraft antreten: Die Stammspieler Maximilian Schreier und Henning Wartala, die beide bis vor kurzem noch verletzt waren, werden in der Halle nicht auflaufen. Auch Torjäger Michael Siemienowski ist noch angeschlagen und sein Einsatz unsicher.

Ernsthaft schwächen, das dürften diese Ausfälle den Tabellenprimus jedoch nicht, mit insgesamt zwölf Spielern steht Heipertz eine schlgkräftige Truppe zur Verfügung.

In der Gruppe B des Süd-Turniers sind die Rollen ebenfalls klar verteilt. Bezirksligist SC Post Altenbochum ist deutlicher Favorit und die A-Ligisten SF Altenbochum und TuS Querenburg sowie der B-Ligist FC Azadi dürften keine ernsthafte Konkurrenz für die Mannschaft von Co-Trainer Marcus Ritter darstellen, der den SC Post in der Halle betreut.

„Wir sind in den letzten drei Jahren immer gegen Wiemelhausen in das Endspiel gekommen und wollen es auch diesmal wieder schaffen. Ich werde mit einer sehr jungen Truppe anreisen“, erklärt Ritter.