Linden und Hordel wollen letzten Schritt gehen

Mit Linden im Kreispokal-Halbfinale: Mittelfeldmann Robby Lobonza (M.).
Mit Linden im Kreispokal-Halbfinale: Mittelfeldmann Robby Lobonza (M.).
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv

Ein Highlight-Erlebnis hat der Westfalenpokal den Landesliga-Kickern des CSV SF Linden ja schon beschert. Und natürlich dürfte allein dieses knappe 1:3 vor rund zwei Monaten im Westfalenpokal-Achtelfinale gegen das Drittliga-Topteam von Preußen Münster Motivation genug sein, dasselbe noch mal zu erleben. Die Mannschaft von Trainer Frank Benatelli bietet dem leicht favorisierten Westfalenligisten DJK TuS Hordel heute Abend (Anstoß 19 Uhr, Hasenwinkeler Straße) im Kreispokal-Halbfinale die Stirn. Der Sieger zieht in die erste Runde des Westfalenpokals ein.

Bei aller Galligkeit aber hofft Benatelli darauf, dass sein Team „einen klaren Kopf“ behält: „In der Meisterschaft sind wir ja mit den letzten beiden Siegen wieder in die Spur gekommen. Trotz unserer personellen Probleme.“ Weil Linden zuhause spielt, beziffert der Ex-Profi die Chancen auf ein Weiterkommen auf „50:50. Ich denke, der Heimvorteil kann den Klassenunterschied da ein bisschen ausgleichen.“ Die Sportfreunde können wahrscheinlich wieder auf Routinier Wojtek Meinert zurückgreifen – enorm wichtig.

Doch nicht nur Meinert ist es, der DJK-Co-Trainer Marcus Himmerich vor den Gastgebern warnen lässt. „Wir kennen Linden ja nun schon aus einigen Vorbereitungsspielen“, sagt er und fügt an: „Sie sind sicherlich in der Lage, uns spielerisch in Schwierigkeiten zu bringen.“ Doch auch Hordel, versichert Himmerich, „wolle nun den letzten Schritt zum großen Ziel“, zum Westfalenpokal gehen. Vor eineinhalb Jahren hatten die Hordeler es gar bis ins Viertelfinale geschafft, waren seinerzeit aber nach großem Kampf mit 2:4 beim Regionalligisten Sportfreunde Siegen ausgeschieden. Auf Hordeler Seite ist Dustin Hoffmann (Bänderdehnung in der Schulter) wohl wieder mit von der Partie, allerdings ist Phillip Dragicevic wegen einer Fersenprellung fraglich. Nach zuletzt durchwachsenen Ergebnissen sagt Himmerich: „Ein Sieg wäre wichtig, um dem ganzen Ding jetzt wieder eine positive Stimmung zu geben.“