Linden freut sich auf Drittliga-Spitzenreiter Preußen Münster

Voller Vorfreude: Manager Torsten Berger.
Voller Vorfreude: Manager Torsten Berger.
Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Countdown läuft: Am Dienstag kommt Preußen Münster, und der Fußball-Landesligist CSV SF Linden freut sich auf sein „Spiel des Jahrhunderts“. Im Achtelfinale des Westfalenpokals.

Spiel des Jahres? Ach was! „Für uns“, sagt Torsten Berger, „ist es das Spiel des Jahrhunderts.“ In seinen nun 90 Jahren habe der Fußball-Landesligist noch nie einen so hochkarätigen Gegner gehabt in einem Pflichtspiel, sagt der Manager. Am Dienstag, 19.30 Uhr, kommt der Drittliga-Spitzenreiter SC Preußen Münster ins Wattenscheider Lohrheidestadion, wo das Achtelfinale im Westfalen-Pokal aus Sicherheitsgründen ausgetragen werden muss. Münster, ein Traditionsverein mit einem 8-Millionen-Euro-Etat - und mit Fans, von denen ein paar zu den „Problemfans“ gezählt werden. Insgesamt rechnet die Polizei mit rund 300, überwiegend friedfertigen Münsteranern - ob sie wirklich anreisen am Karnevalsdienstagabend, weiß keiner.

Zu allem Überfluss ist die übliche Gästetribüne nicht zugänglich - wegen einer Baustelle. Münster-Fans sollen nun auf der alten, Bochumer auf der neuen Tribüne Platz nehmen. Der Klub hat einen Sicherheitsdienst engagiert (Klüh). Das ist teuer für einen Siebtligisten. Dank etlicher Sponsoren aber haben die Sportfreunde ihre Kosten bei rund 500 Zuschauern wohl gedeckt, so Berger - und man hofft auf mehr. Schließlich haben Ehrenamtliche in den letzten Wochen viel bewegt, es gibt Busfahrten vom Lindener Markt für Mitglieder (ab 17:45 Uhr), Spezialpakete, einen VIP-Bereich und eigens angefertigte Schals, Banner und Fahnen.

Infos: www.csvbochum.de