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Linden feiert den Durchmarsch

10.06.2012 | 20:47 Uhr
Linden feiert den Durchmarsch
So sehen Sieger aus: Der CSV SF Bochum Linden nach dem Sieg über Berchum/Garenfeld.

Linden gelingt der Durchmarsch von der Kreisklasse in die Landesliga.

SC Berchum/Garenfeld -
CSV SF Bochum-Linden1:3 (0:1)

Tore: 0:1 Lawrence (25.), 0:2 Silva (60.), 0:3 Senge (70.), 1:3 (85.)

Linden feiert schon wieder das Meisterstück: Der Durchmarsch von der A-Klasse in die Landesliga ist bereits am vorletzten Spieltag perfekt. „Das ist ein sensationeller Aufstieg“, schwärmte sich CSV-Manager Torsten Berger.

Linden gab sich gegen die Gastgeber keine Blöße und machte früh deutlich, mit welcher Zielsetzung man angereist war. Wojtek Meinert setzte Leeroy Lawrence mustergültig in Szene, der Torjäger vollstreckte gekonnt. Alle Lindener Spieler, die erst zwei Saisonniederlagen kassieren mussten, überzeugten mit Aggressivität und Laufbereitschaft. Die Gäste erhöhten auf 3:0 und erlaubten sich nur eine kleine und letztlich unbedeutende Nachlässigkeit, die das Gnadentor zum 1:3 für die Gastgeber ermöglichte. Berger: „Trainer Frank Benatelli hat eine hervorragende Arbeit geleistet und unsere junge Mannschaft stets perfekt vorbereitet.“

SC Union Bergen -
Concordia Wiemelhausen3:3 (0:3)

Tore: 0:1 Omeirat (10.), 0:2 Wartala (23.), 0:3 Christott (63.), 1:3 E.Berdynaj (67.), 2:3/3:3 Dzolan (74./86.)

„Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen“, erklärte Bergens Trainer Thomas Behrendt. Die Gäste machten Druck und zwangen die Union zu vielen Fehlern. Nach der Halbzeit nahmen die Gastgeber den Kampf jedoch an - und wurden dafür belohnt Trotz des 0:3-Rückstandes gelang es mit viel Einsatz, die Partie auszugleichen. Auf der anderen Seite haderte man im Besonderen mit der zweiten Hälfte. „Warum wir es nicht geschafft haben, an die gute erste Halbzeit anzuknüpfen, das ist uns allen unklar“, rätselte Wiemelhausens Obmann Rolf Wagener mal wieder.

VfB Günnigfeld -
RW Leithe4:0 (2:0)

Tore: 1:0 Landener (14.), 2:0 Homberger (25.), 3:0 Lombardo (75.) , 4:0 Dag (79.)

Im Spiel um die „goldene Ananas“ gelang dem VfB ein deutlicher Sieg gegen die bereits abgestiegenen Leither. Die Günnigfelder ließen nichts anbrennen und überzeugten mit gutem Pressing und gekonnt herausgespielten Toren. „Der VfB hat absolut verdient gewonnen“, sagte RW-Trainer Rainer Gebauer.

FC Neuruhrort -
TuS Querenburg4:1 (1:1)

Tore: 0:1 (20.), 1:1 Kmiri (30.), 2:1 Bartling (70.), 3:1 Mouelle (83.), 4:1 Bartling (89.)

Neuruhrort sicherte sich mit dem 4:1-Erfolg den Klassenerhalt. Der FC begann druckvoll und schaffte es trotz des frühen Rückstandes, die Partie zu drehen. „Es war ein ganz wichtiger Sieg heute, wirklich alle Spieler haben die richtige Einstellung gezeigt“, sagte FC-Trainer Dirk Wischnewski, der in den letzten sechs Spielen keine Niederlage einstecken musste. Ganz bitter kam es dagegen für Querenburg. Durch die Niederlage wird die Luft mehr als eng und die einzige Chance auf den Klassenerhalt bleibt das Erreichen der Relegation.

BV Hiltrop -
Arminia Sodingen0:0 (0:0)

Tore:Fehlanzeige

Obwohl die Hiltroper mit dem Remis gegen Sodingen den direkten Abstieg „höchstwahrscheinlich“ verhindert haben, war Trainer Ingo Bredenbröcker nur „bedingt“ zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Es war ein deutliches Kontrastprogramm zur letzten Woche. Viele Spieler sind ihrer Leistung heute hinterhergelaufen“, so Bredenbröcker. Das einzige Kompliment des Trainers gab es für Torwart Martin Kozielski, der mit guten Paraden die Chancen der Sodinger zu vereiteln wusste. Für Hiltrop liegt ab jetzt die volle Konzentration auf der letzten Partie gegen RW Leithe, „wo wir in jedem Fall gewinnen wollen“, so der Trainer.

SV Horst-Emscher 08 -
DJK Adler Riemke6:0 (2:0)

Tore: 1:9 (5.), 2:0 (35.), 3:0 (67.), 4:0 (69.), 5:0 (74.), 6:0 (81.)

Bittere 0:6-Niederlage im vorletzten Spiel für die Adler aus Riemke. Nach dem frühen Rückstand glänzten die Gäste kurz auf - DJK-Spieler Zdenko Rivic scheiterte jedoch am Aluminium. Auch nach dem erneuten Tor der Gastgeber bescheinigte Trainer Norbert Sikora seiner Mannschaft noch „eine gute Partie“. Man nahm sich viel vor für die zweite Hälfte, die für die Adler auch gut begann - besonders Mathias Scholz, ein Spieler der zweiten Mannschaft, „machte eine wirklich starke Partie“, sagte Sikora. Wie immer hatten die Adler gute Phasen im Spiel, waren teilweise sogar spielbestimmend, schafften es aber nicht, die guten Phasen über ein gesamtes Spiel auszudehnen.

BV Herne-Süd -
Polizei SV Bochum5:4 (2:1)

Tore: 1:0 (10.), 2:0 (20.), 2:1 Dauts (44.), 2:2 Gravanovich (50.), 3:2 (52.), 3:3 Eisenbrandt (62.), 3:4 Gravanovich (70.), 4:4 (80.), 5:4 (85.)

Nach der bitteren Niederlage der Polizisten war PSV-Trainer Jörg Nowazcyk „wahnsinnig enttäuscht“. „Scheinbar haben einige nicht ganz verstanden, worum es hier geht“, redete sich der Trainer in Rage. Obwohl die Polizisten sogar mit 4:3 in Führung gehen konnten, bauten sie die Gastgeber durch vermeidbare individuelle Fehler immer wieder auf. „Vielleicht war es die Angst vor der eigenen Courage, ich kann es nicht sagen“, so Nowazcyk über die Leistung seiner Mannschaft. Fakt ist: Durch die erneute Niederlage wird es ganz eng für die Polizisten, nur ein deutlicher Sieg gegen Meister Wanne 11 am kommenden Sonntag kann die Polizisten jetzt noch retten.

SV Wanne 11 -
FC Vorwärts Kornharpen 4:4 (3:1)

Tore: 1:0 Gratmann (10.), 2:0 Kanfori (25.), 3:0 Weber (35.), 3:1 (40.), 4:1 Mingeleers (55.), 4:2 (60.), 4:3 (75.), 4:4 (80.)

„Ein Riesenlob an die Mannschaft, alle haben sich heute wirklich sehr gut verkauft“, sagte FC-Trainer Jürgen Heipertz. Gegen den Meister Wanne 11 war Kornharpen über eine Stunde spielbestimmend und konnte mit 4:1 in Führung gehen. Ein Standard, ein vermeintliches Abseitstor und ein Elfmeter später, hatte Wanne die Partie jedoch ausgeglichen. „Der Schiedsrichter war heute nicht gerade unser Freund“, sagte Heipertz. Immerhin gelang mit dem Remis die Zielsetzung des FC - Platz vier ist gesichert.

Nikolaj Spiegel

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