Kleines Feld bedeutet große Umstellung

Nach der Pause um die Ostertage steigt Zweitliga-Aufsteiger Blau-Weiß Bochum wieder ins Wasser: Am Sonntag geht es zum abstiegsgefährdeten SV Lünen 08 (18.45 Uhr, Lippe-Bad).

Keine hohe Hürde – so könnte man nach dem Bochumer 13:3-Hinspielsieg, zuvor gab es bereits ein 17:4 in der Saisonvorbereitung, meinen. Doch da widerspricht Wasserball-Trainer Peter Voß: „Es wird eine andere Partie und die Lüner sind dafür bekannt, fast nur daheim ihre Punkte zu holen.“ Ein Grund dafür ist die kleinere Spielfläche (25m-Becken), auf der der Tabellenvorletzte agiert. „Deswegen haben wir in vielen Trainingseinheiten auch eine kleine Fläche abgesteckt“, sagt Voß.

Der Blau-Weiß-Coach muss in Lünen weiter ohne den erkrankten Torwart Magnus Altmann auskommen. Nicht zum Kader gehört daneben Jonas Kewald, der im zweiten Team spielen soll. Alle übrigen Mann sind fit. Am Mittwoch bestritten diese eine Testpartie bei Duisburg 98. Peter Voß: „Die Tore waren nicht so wichtig, aber es müsste in etwa Remis ausgegangen sein.“

Gastgeber Lünen war 2013 aufgestiegen und schloss die Spielzeit auf einem guten sechsten Platz ab. Diese Saison gestaltet sich schwieriger. Doch die bis dato auf dem Konto stehenden fünf Zähler holten die Lippe-Städter erneut komplett daheim. „Weil die Räume eng sind, gilt es für uns, schnell und einfach zu spielen“, fordert Bochums Trainer.