Kleines Derby geht an den VfL
07.02.2012 | 17:46 Uhr 2012-02-07T17:46:00+0100
In der Landesliga können sich die VfL-Basketballer erneut gegen den BC Langendreer durchsetzen. Derweil wahren die Astro-Ladies mit dem zweiten Saisonsieg über die Citybaskets ihre kleine Chance auf die vorderen Plätze.
Bochum AstroStars -
CB Recklinghausen 66:59
Viertel: 10:10; 10:16; 20:12; 26:21
Astro-Ladies: Friedrich (24 Punkte), Holst (16), Thomas (8), Goddemeier (7), Linnemann (6), Gierth (3), Furmaniak (2), Katzy, A. Sondermann und Stopp.
Von einem „harten Arbeitstag“ sprach Trainer Armin Lorenz nach dem erkämpften Erfolg über Recklinghausen, mit dem die Astro-Ladies ihre kleine Chance, noch oben einzugreifen, wahren konnten.
Dabei lagen die Bochumerinnen in der Merianhalle allerdings nach der Halbzeit erst einmal mit 32:38 (25. Min.) hinten, bevor die defensiv starke Theresa Holst und VfL-Leihgabe Inga Furmaniak das Team zur ersten Führung (40:38) leiteten. Armin Lorenz: „Im Schlussviertel hat Lucie Friedrich im Angriff gute Entscheidungen genommen und hochprozentig getroffen.“ Die AstroStars brachten dann ein 52:43-Poster über die Zeit.
TSV Hagen II -
VfL Bochum BG 59:46
Viertel: 13:11; 14:12; 16:13; 16:10
Ohne, wie VfL-Coach Felix Adami sie nannte, „unseren Kopf des Teams“ – Lydia Weber fällt durch ihren Kreuzbandriss lange aus – konnten die Bochumerinnen den Hinspielerfolg nicht wiederholen.
Bei Hagens jungem, aber begabten Nachwuchs geriet die VfL BG Anfang des zweiten Viertels mit 11:19 in Rückstand. Die beste Phase zeigte das Adami-Team im dritten Durchgang: Über Ballgewinne im Mittelfeld gelangen dort 8:2 Zähler. Mit 36:37 hatten Bochums Basketballerinnen den Anschluss kurzzeitig hergestellt, doch über eine Tempoverschärfung setzten sich die Hagenerinnen erneut ab.
Blick in die Landesliga
In der Landesliga konnte sich der VfL-Männer wie bereits in der Hinserie gegen Lokalkonkurrent BC Langendreer durchsetzen. Beim 76:63-Auswärtserfolg (Halbzeit: 42:24) waren Malte Schädel (20 Punkte) und Michael Minnerop (19) die besten VfL-Werfer in der kühlen Dördelhalle.
„Mit mehr Einsatz und Biss hätten wir heute für eine Überraschung sorgen können“, sagte L’dreer-Coach Orlando Fernandes. „Richtiges Engagement und die passende Körpersprache“ machte dieser jedoch nur in den Schlussvierteln aus, in denen der BCL auf sieben bzw. neun Punkte verkürzte. Erneut verhinderten auch die desolate Freiwürfe (nur 15 Punkte von 34 Würfen) mehr.
Wohl langsam für die Bezirksliga planen muss dagegen Schlusslicht TV Gerthe II nach dem deutlichen 64:98 (26:57) im Kellerduell bei der TSG Schüren. Erneut war der Rückstand schon in der ersten Hälfte unaufholbar geworden.
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