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Frauen-Wasserball - DM

Khil glaubt an die Chance

16.05.2012 | 17:54 Uhr
Khil glaubt an die Chance
Thilo Khil plant, diesmal früher als im Cup zu wechseln.

Nach dem packenden Pokalfinale mit dem schlechteren Ende für Bochums Wasserballerinnen wartet der letzte Saisonhöhepunkt. Im Wiesentalbad steigt am heutigen Feiertag (Anschwimmen: 15 Uhr) Endspiel Nummer eins um den Titel mit dem seit Jahren währenden Zweikampf zwischen Blau-Weiß und Bayer Uerdingen. Fortgesetzt wird die Serie dann am Samstag in der Traglufthalle am Waldsee (16.30 Uhr). Sollte es nach diesen Duellen unentschieden stehen, hätte Bayer am Sonntag (13 Uhr) als Erster der Liga-Runde erneut Heimrecht.

„Ich dachte, im dritten Spiel haben wir sie. Gefühlt waren wir im Pokalendspiel vielleicht ein Tor besser“, schaut Thilo Khil noch einmal zurück. Daraus, dass die Partie dennoch nach Verlängerung und auch Verlängerung des Fünfmeter-Schießens mit 19:20 verloren ging, will der Blau-Weiß-Trainer die richtigen Schlüsse ziehen. „Auf der Torwartposition müssen wir zum Beispiel besser werden, das haben wir ganz klar angesprochen“, sagt er.

Vorbereitung wieder mit Nijverdal

Daneben entschieden Kleinigkeiten. „Gegen die Rückraumtore hatten wir eine schlechte Distanz zum Ball – und wenn wir drei Mal vorne die Pässe besser spielen, geht es auch anders aus“, so Khil. Aktiver herausrücken soll dabei seine Zonendeckung gegen Fernschüsse.

Zur Vorbereitung hatten die Wiesentalerinnen am Montag aus den Niederlanden Nijverdals Mannschaft zu Gast und spielten sechs Viertel fast unter Wettkampfbedingungen. Nur fast, denn Tatjana Steinhauer, erst Sonntag wie Jasmin Krieter vom erfolgreichen Einsatz bei der Weltliga zurückgekommen, setzte wegen einer Grippe aus. Mit muskulären Problemen passen musste außerdem Carolin Lentge. Und ebenfalls wegen Schmerzen konnte Kapitänin Ariane Rump nur sporadisch mitwirken. „Deswegen konnten wir Über- und Unterzahlsituationen nicht sinnvoll proben“, sagt Bochums Trainer. Jetzt, an Himmelfahrt, will und muss man jedoch im Wasser wieder komplett sein.

Dass die Favoritenrolle nach zwölf Meisterschaften der Blau-Weißen in Serie gewechselt hat, stand bei der Uerdinger Entwicklung, durch die Wechsel (Monika Kruszona) und der Leistungsförderung der gut zur Hälfte von Bayer gestellten Nationalmannschaft bereits vor der Spielzeit fest. In der Liga verlor Bochum daheim prompt deutlich mit 5:12; hatte im Rückspiel (12:13) jedoch schon Möglichkeiten, den Vergleich gegen Ende zu drehen. Es folgte das Cup-Endspiel, was eigentlich keinen Sieger - oder eben zwei - verdient hatte. Dass nun drei Spiele bis zur Titel-Entscheidung nötig werden, glaubt Thilo Khil jedoch kaum: „Wenn wir das erste Spiel gewinnen, glaube ich an unsere Chance. Bei einer Niederlage dürfte es schwer sein, noch einmal zurückzukommen.“

Christian Meister



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