Kentai gerät unter Druck

Die Regionalliga-Frauen der PSV Bochum überzeugten mit einem starken Auftritt und mussten sich lediglich gegen den 1 JC. Mönchengladbach (3:4) geschlagen geben. Im Duell gegen den Beuler JC (6:1) dominierten die PSV-Kämpferinnen jedoch deutlich. Tabellarisch ist den Bochumerinnen damit ein Befreiungsschlag gelungen: Sie haben den letzten Tabellenplatz verlassen und sind sogar vor die Lokalkonkurrenz der Sportschule Kentai auf den siebten Platz vorgerückt.

„Natürlich bin ich ziemlich zufrieden. Gegen Mönchengladbach war es leider ziemlich knapp. In Bestbesetzung hätten wir diesen Gegner auch schlagen können“, resümierte PSV-Trainer Sven Karpinski, dessen Team nun lediglich noch ein Sieg zum sicheren Klassenerhalt fehlt. Am 30. August steigt für die PSV bereits der letzte Kampftag gegen den Turnerbund Osterfeld sowie den JC Bushido Köln. Dann muss der fehlende Sieg eingefahren werden.

Ein schwarzes Judo-Wochenende gab es hingegen für die Frauen der Sportschule Kentai. Die Regionalliga-Mannschaft von Doris Pohl unterlag in Oberhausen sowohl gegen den JC 66 Bottrop II (2:5) als auch gegen den Turnerbund Osterfeld (1:6). Damit rutschte Kentai zwei Plätze ab und ist nun Vorletzter.

„Wir mussten kurzfristig mehrere Ausfälle verkraften. In Bestbesetzung hätten wir sicherlich einen der beiden Kämpfe gewonnen“, sagte die leicht geknickte Pohl. Gegen Bottrop überzeugten lediglich Josefina Engelmann (-53kg) und Lara Schmidt (-78kg), die anderen Kämpfe gingen mitunter recht deutlich an den JC.

Im Kampf gegen der Gastgeber Osterfeld machte hingegen lediglich Lena Binczyk (-63kg) mit einer guten Leistung auf sich aufmerksam. Sie brauchte nur 26 Sekunden, um ihre Kontrahentin Sabrina Krampf zu bezwingen und erkämpfte damit den einzigen Sieg für ihr Team. Für Kentai geht es am letzten Kampftag auf heimischen Matten gegen den Beuler JC sowie den 1. Essener JC (30. August, Bochum).