Kentai fährt mit Not-Besetzung nach Oberhausen

Für die Judoka-Frauen der PSV Bochum geht es am morgigen Sonntag zum dritten Kampftag in dieser Saison. Das Schlusslicht von PSV-Coach Sven Karpinski gastiert in Bonn und trifft dort auf den 1. JC Mönchengladbach (Platz zwei) sowie auf den Beuler SC (Platz drei).

„Die Saison ist leider ziemlich verkorkst. Wir konnten bisher noch nie mit der kompletten Mannschaft antreten“, hadert Karpinski. Auch für Sonntag stehen die Vorzeichen nicht gut: Madeleine Fornahl, Maren Stiegmann und Jennifer Graw fallen aus. „Ich rechne mir nicht sonderlich viel aus. und hoffe einfach, dass sich meine Mädels gut schlagen werden“, so Karpinski.

Jil Höhnerhaus ist verletzt

Auch für die Regionalliga-Frauen von Kentai Bochum (Platz sechs) geht es zum dritten Kampftag. Die Mannschaft von Trainerin Doris Pohl kämpft bereits am heutigen Samstag. In Oberhausen treffen die Judoka auf den JC 66 Bottrop (Platz eins) sowie den Tbd. Osterfeld (Platz acht). „Leider haben wir ziemliches Verletzungspech. Wir werden mit einer Not-Besetzung antreten“, erklärt Pohl ein wenig zerknirscht. Neben ihrer Langzeitverletzten Tochter Astrid (Bänderriss) fallen nun auch Jil Höhnerhaus (-48kg, Bänderriss) und Carolin Schlag (privat verhindert) aus. „Wir hoffen, dass Jil wenigstens über die Waage gehen kann damit wir keine Strafe bezahlen müssen“, so Pohl.

Gegen Bottrop erwartet sie den härteren Kampf: „Wir gehen davon aus, dass die sich mit Bundesligakämpferinnen verstärken werden.“

PSV-Herren kämpfen in Witten

Für die Herren-Oberliga-Mannschaft der PSV Bochum (Platz zwei) geht es am morgigen Sonntag zum zweiten Kampftag. In Witten treffen die Kämpfer von PSV-Coach Jürgen Wagner auf den JJC Yamanashi Porz (Platz sechs) und die Gastgeber der SU Witten-Annen III (Platz neun).

„Auf dem Papier sind wir der deutliche Favorit“, sagt Wagner. Dennoch warnt er davor, die beiden Kontrahenten zu unterschätzen: „Beide Teams sind sehr erfahrene Mannschaften. Wir dürfen sie nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt Wagner. Personell sieht es deutlich besser aus als noch zum Auftakt: Matthias Gedig und Markus Bader sind wieder einsatzbereit. Lediglich Moritz Heilbrock (angeschlagen) wird nicht antreten können.