Justine Ozga will dritten Sieg in Folge
09.01.2008 | 19:08 Uhr 2008-01-09T19:08:18+0100Schon in den letzten beiden Jahren gewann die 280. in der Weltrangliste das Giersch-Wasmuth-Turnier.Hanna Krampe wird ebenfalls aufschlagen. Nicht qualifiziert hat sich dagegen Nico Erdmann
TENNIS 35. GIERSCH-WASMUTH-TURNIERJustine Ozga (THC im VfL) peilt den "Hattrick" an. Ammorgigen Freitag geht es in die 35. Auflage des Giersch-Wasmuth-Turniers. Bereits 2006 und 2007 hatte sich die Dortmunderin in Diensten des THC den Titel in Marl sichern können. Ebenfalls mit von der Partie ist Hanna Krampe (THC im VfL, DTB-Ranking 33.), auch sie möchte ihr gutes Ergebnis vom Vorjahr wiederholen. Damals unterlag sie erst im Finale ihrer Vereinskollegin Ozga.
Einfach wird es für die beiden THC-Akteurinnen in diesem Jahr nicht. Neben Vanessa Henke vom TC Benrath (DTB-Ranking Platz zwölf, 295. WTA-Ranking) werden auch Sabine Klaschka (TC Augsburg Siebentisch, 17. DTB) und Stefanie Gehrlein vom TC Rüppurr (18. DTB) bei dem Traditions-Turnier aufschlagen.
Ozga (18. DTB), die sich in der Weltrangliste inzwischen auf Platz 280 hochgekämpft hat, geht in diesem Jahr von Setzposition vier aus in das Rennen um den Titel und versucht das Einmalige:
In der 35-jährigen Geschichte hat es bisher niemand geschafft, den Giersch-Wasmuth-Pokal drei Mal in Folge zu gewinnen, obwohl oder gerade weil oft namenhafte Teilnehmer das Turniergeschehen belebten. In die Siegerlisten des derzeit mit 5000E dotierten Turniers haben sich unter anderem Karsten Braasch (1989), Jens Wöhrmann (1994), Martina Müller (2004) und Axel Pretsch (2005) eingetragen.
Auch die zweite Bochumer Hoffnungsträgerin Hanna Krampe, erkämpfte sich 2001 den Pokal. Die gebürtige Wittenerin ist in diesem Jahr an Position acht gesetzt und immer für eine Überraschung gut, darum wird die frisch gegebackene Westfalenmeisterin im Wettstreit um den Titel nicht zu unterschätzen sein.
Bereits die Segel streichen mussten in der Qualifikation Lea-Katharina Jacob und Ulrike Borchel von der TG Friederika, Nico Erdmann vom TC Grün-Weiß und Andreas Maier (TG 49).
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