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Frauenfußball - Regionalliga

Janine Angrick führt VfL-Frauen zum Sieg

14.11.2010 | 20:34 Uhr
Janine Angrick führt VfL-Frauen zum Sieg
Janine Angrick (rechts) kämpfte sich 90 Minuten durch den Regen. Bild: Stephan Glagla / WAZ FotoPool

Die VfL-Frauen sind nach zwei Remis in Folge auf die Siegesstraße zurückgekehrt. Gegen Arminia Ibbenbüren landete die Dorny-Elf einen 3:0-Erfolg.

VfL Bochum -

Arminia Ibbenbüren 3:0 (1:0)

VfL Bochum: Vogler - Mues, Kill, Bock, Leiding - Schröder, Cao (83. Rittmeier), Angrick, Zumdick (60. Neuhaus) - Kleifges (70. Ekamp), Kothe

Tore: 1:0 Schrameyer (40., Eigentor), 2:0/3:0 Angrick (62./74.)

„So darf ein Spitzenreiter nicht auftreten.“ VfL-Coach Roger Dorny war nach dem 3:0-Erfolg gegen Ibbenbüren zwar mit dem Ergebnis zufrieden, mit der Leistung seiner Mannschaft aber nicht.

Der VfL hatte sich viel vorgenommen und fast wäre Torjägerin Sabrina Kleifges auch die frühe Führung gelungen. Nach knapp fünf Minuten konnte ihr Schuss aber noch von Jennifer Wobker neben das Tor gelenkt werden. Auch kurze Zeit später war die Abwehrspielerin bei einem Schuss von Katrin Schröder (10.) zur Stelle. Ansonsten waren VfL-Chancen im ersten Durchgang Mangelware. Mirja Kothe probierte es einmal mit einem Schuss aus zehn Metern, doch Ibbenbürens Torfrau Stefanie Kösters konnte gerade noch abwehren (25.).

„In der ersten Halbzeit waren wir viel zu weit weg vom Gegner und hätten aggressiver agieren müssen“, bemängelte Dorny. Doch auch der Gast war nicht fehlerfrei. Beim Führungstreffer des VfL war Ibbenbüren nach einer Ecke zwar näher am Ball, bugsierte diesen aber in Person von Anne Schrameyer ins eigene Tor (40.). Ein nettes Gastgeschenk sozusagen.

Noch vor der Pause hätte Ibbenbüren nach einem Patzer von Maike Vogler ausgleichen können, doch die an diesem Tag oft unsicher wirkende Torfrau bügelte ihren Fehler selbst wieder aus (44.).

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs blieb der Tabellenzehnte gefährlich. Jana Brüggemeier hatte kurz nach Wiederanpfiff den Ausgleich auf dem Fuß, aber der Ball ging Zentimeter am linken Pfosten vorbei (50.).

Dann wurden die VfL-Frauen stärker. Besonders Hue-Man Cao, Katrin Schröder und Janine Angrick verteilten die Bälle gekonnt im Mittelfeld. Letztere war es auch, die durch einen Doppelpack (64./72.) den VfL endgültig auf die Siegerstraße brachte.

Nach dem 3:0 war von Ibbenbüren nicht mehr viel zu sehen. Der VfL kämpfte weiter und hätte durch die eingewechselte Caro Ekamp das Ergebnis noch erhöhen müssen, doch der 25-Jährigen fehlte das Glück im Abschluss.

Dorny sieht, gerade nach der schwachen ersten Hälfte Steigerungsbedarf, denn im nächsten Punktspiel fährt seine Elf zu keinem geringeren als Verfolger Mönchengladbach.

Christine Konkel



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