In Querenburg wird die Aufstiegseuphorie gelebt
16.02.2010 | 19:10 Uhr 2010-02-16T19:10:00+0100„Wir sind total begeistert von der Hinrunde”, jubiliert Andreas Bergolte, seit Jahr und Tag Trainer des TuS Querenburg.
Doch der Begeisterung folgt schnell eine Mahnung: „Wir haben zwar neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge, doch die können schnell verspielt sein. Unser Ziel bleibt, drei Mannschaften hinter uns zu lassen.” Doch Spaß macht es derzeit im Schatten der Ruhr-Universität Bochum Trainer oder Spieler zu sein: „Ich wusste gar nicht so recht, dass es so etwas gibt. Aber wir haben hier die Aufstiegseuphorie wirklich gelebt.”
Mit je zwei Remis, Niederlagen und Siegen sind die Bochumer in die Saison gestartet. Es folgten sieben weitere Punkte aus den nächsten vier Spielen. Danach lief der Aufsteiger das erste Mal so richtig gegen die Wand. „Gegen Leithe haben wir erbärmlich schlecht gespielt”, erinnert sich Bergolte an das 0:2. Seine Elf zeigte in den folgenden Spielen gegen den FC Neuruhrort und Fortuna Herne mit zwei klasse Leistungen eigentlich die richtige Reaktion. Doch gingen beide Partien nach einer 2:1-Führung in den letzten Spielminuten mit 2:3 verloren. Selbst FCN-Coach Harald Kügler hatte nach dem Spiel geäußert: „Die Querenburger tun mir wirklich leid.”
Doch die Jungs aus dem Bochumer Süden rappelten sich auf und gewannen die drei letzten Begegnungen vor der Winterpause zu Null. „Gegen Leithe, den FCN und Herne mussten wir Lehrgeld zahlen”, so Bergolte. Doch hätten seine Schützlinge ihre Lektion gelernt und sich gesteigert.
In der Rückrunde wird der Coach nicht mehr auf Sahid Toku (Wattenscheid 09 II) und Hogir Yildirim (TuS Stockum) zurückgreifen können, die den Verein verlassen haben. Dafür stößt Stefan Schimpf zum Kader. Der Linksfuß soll auf der Position von Jörg Daufenbach auflaufen, der aus beruflichen Gründen länger pausieren wird; ähnlich wie Routinier Tomislav Sango, mit dem Bergolte nur „sporadisch” rechnet.
Um dem Wetter ein Schnippchen zu schlagen, hat sich der Übungsleiter einiges beim Training seiner Kinder abgeschaut und seine Spieler mit Fitnessübungen aus dem Boxsport gequält. „Wir sollten jetzt eigentlich noch fitter sein, als in der Hinrunde”, so Bergolte schelmisch.
14:49
In diesem Sinne empfehle ich den Kemnader Bier-Marathon -wenns der Fitness hilft...
13:45
Wenn es hilft....
11:18
Die Euphorie vom Vorabend sieht man der 28 auch regelmässig aufm Platz an. ;-)