In der Rückrunde soll alles besser werden

Während die deutschen Handballer in Katar für Furore sorgen, läuft es in der Verbandsliga für Teutonia Riemke immer noch längst nicht optimal. In der Rückrunde soll alles anders werden, also: besser. „14:12-Punkte“, sagt Timo Marcinowski, Trainer der Riemker Verbandsliga-Handballer vor der Auswärtspartie in Westerholt (Sa., 19 Uhr), „sind einfach zu schlecht. In der Rückrunde will ich auf 30 Punkte kommen.“ Das sind acht Siege aus 13 Partien.

Die Gastgeber stehen zwei Punkte und zwei Plätze hinter Riemke, hatten sich vor der Saison aber massiv verstärkt und waren einer der Geheimfavoriten auf den Aufstieg. Allerdings: Westerholt schmierte zuletzt regelrecht ab. Mittelmann Yannick Brockhaus und Rückraumspieler Lars Klasmann verließen den Verein unlängst, Trainer Henning Becker warf am vergangenen Wochenende nach dem 34:36 in Hattingen das Handtuch. „Sicherlich keine einfache Auswärtsaufgabe“, warnt Timo Marcinowski zurecht vor dem „angeschossenen“ Gegner: „Die werden sich zusammenreißen.“

Und: Westerholt weiß mit Philip Trattner und Thomas Kersebaum noch immer herausragende Rückraumschützen in seinen Reihen. Nach dem eigenen 29:33 in Recklinghausen vor Wochenfrist sollten aber auch die Riemker zusehen, endlich Konstanz in ihre Leistungen zu kriegen. „Es ist ein Fifty-Fifty-Spiel, die Tagesform wird entscheiden in dieser engen Halle mit ihrer besonderen Atmosphäre“, prognostiziert Marcinowski. Seine primäre Forderung an die Mannschaft: Die Deckung muss endlich wieder stehen, dann soll das Tempospiel angekurbelt werden. Marcinowski kann abgesehen von Pascal Fischer und Falko Weber auf sein komplettes Team setzen. Er sagt: „Westerholt steht unter uns. Und deshalb sollten wir sie auch schlagen.“