Hordels Ginczek entscheidet das Halbfinale in Linden

Hordel (re.) setzte sich in Linden knapp durch.
Hordel (re.) setzte sich in Linden knapp durch.
Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Mit zwei Treffern war Stürmer Dawid Ginczek der Matchwinner beim 2:1-Pokalsieg der DJK TuS Hordel bei den CSV SF Lindnen.

CSV SF Linden -
DJK TuS Hordel 1:2 (1:1)

Linden: Fuchs – Perez Garcia, Pemöller, Lekic, Koch – Lobonza, Scigliotti, Pflanz, Karpec (88. Sieger)
DJK: Kampschäfer – Helfer, Misawa, Büscher, Severich – Barrera, Kontny (67. Stöhr) – Hoffmann (89. Vogel), Iohara, Berlinski – Ginczek

Tore: 0:1 Ginczek (33.), 1:1 Mohedano (36.), 1:2 Ginczek (87.)

Fußballerisch erspielen konnten sich die Westfalenliga-Fußballer der DJK TuS Hordel ihr ersehntes Erfolgserlebnis auf dem Lindener Ascheplatz nicht – dann haben sie es sich eben erkämpft, erzwungen. Dank eines knappen 2:1 (1:1)-Erfolgs beim Landesligisten CSV SF Linden zogen die Grün-Weißen nicht nur ins Kreispokal-Finale, sondern auch in die erste Runde des Westfalenpokals ein. „Die Jungs haben Gas gegeben und hatten nach dem Spiel auch Spaß“, beschrieb der Hordeler Co-Trainer Marcus Himmerich die Gemütslage seiner Spieler nach dem Sieg. In der Liga läuft es ja ausgesprochen bescheiden für die Hordeler. Dass es in Linden zum Sieg langte, obwohl „Linden etwas mehr vom Spiel hatte“, war vor allem Torjäger Dawid Ginczek zu verdanken. Er erzielte die Tore in der 33. und 87. Minute – erst per Weitschuss, dann in echter Mittelstürmer-Manier nach feiner Flanke von Dustin Hoffmann. Himmerich: „Ich denke, nicht die bessere Mannschaft hat gewonnen, sondern die konsequentere.“

Das sah auch sein Gegenüber Frank Benatelli so. „Wir waren den größten Teil des Spiels besser“, erklärte der Ex-Profi, dessen Stürmer Vicente Mohedano nur drei Minuten nach dem 0:1 ausgeglichen hatte. Benatelli zeigte sich „zwar nicht enttäuscht, denn die Mannschaft hat wirklich eine gute Leistung gebracht. Aber wir haben uns nicht für das belohnt, was wir auf den Platz gebracht haben.“ Besonders bitter: In der zweiten Halbzeit hatte Linden laut Benatelli eine besonders starke Drangphase – doch teilweise scheiterten die Gastgeber „aus drei, vier Metern“.