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Hordels Endspiel in Werdohl / 09 fiebert Relegation entgegen

01.06.2012 | 15:33 Uhr
Hordels Endspiel in Werdohl / 09 fiebert Relegation entgegen
Will taktisch noch das ein oder andere ausprobieren: SG-Trainer André Pawlak.

Für den Westfalenliga-Sechsten DJK TuS Hordel geht es am letzten Spieltag noch um verdammt viel. Im Auswärtsspiel beim längst abgestiegenen FSV Werdohl (So., 15 Uhr) muss ein Sieg her, um das Relegationsspiel um den Oberliga-Aufstieg zu buchen. Im Nacken hat die Mannschaft von Frank Wagener den BV Westfalia Wickede und DSC Wanne-Eickel. Beide können bei einem Hordeler Patzer noch an den Grün-Weißen vorbeiziehen.

„Wir haben die Jungs wieder auf die Beine gekriegt“, sagt Wagener. Nach dem unglücklichen Last-Minute-2:3 gegen den FC Brünninghausen sei das Team nur „kurz traurig“ gewesen: „Sie haben viel miteinander gesprochen und sind bereit.“

Wichtig gegen die Sauerländer: Hordel muss ein erneutes frühes 0:1 vermeiden. Das passierte in den letzten Partien immer wieder - und anschließend war es gleichsam mühevoll wie kraftraubend, sich wieder heran zu robben: „Die Jungs wissen um diese Schwäche, müssen sie jetzt abstellen.“ Zudem sieht Wagener, der persönlich „eine gewisse Nervosität“ verspürt, den „mentalen Vorteil“ auf der Seite seines Teams: „Vielleicht schaffen wir es ja, die in 30 Minuten weich zu kochen.“

Nach der zweifelhaften Roten Karte gegen Andreas Büscher wird Sven Thormann an der Seite von Max Wagener in der Innenverteidigung spielen. Außerdem erwägt Wagener, das defensive Mittelfeld doppelt zu besetzen. Neben dem gesetzten Patrick Rudolph käme Hakan Osma dafür in Frage.

Und: Hordel hat mit Stürmer André Seifert (SV Phönix) den zweiten Neuzugang vermelden können.

Beim Westfalenliga-Meister SG Wattenscheid 09 „regieren“ momentan vor allem zwei Daten: Den 7. und 10. Juni haben sich Trainer André Pawlak, Mannschaft und Fans ganz dick im Kalender angestrichen. Da stehen die Relegationsspiele um den Regionalliga-Aufstieg gegen einen NRW-Ligisten auf dem Plan. Der bedeutungslosen Partie beim FC Brünninghausen (So., 15 Uhr) kommt daher nur die Rolle eines Vorbereitungsspiels zu, in dem Pawlak taktisch einiges ausprobieren, gleichzeitig aber auch seine wichtigsten Spieler schonen möchte.

Natürlich warnt Pawlak standesgemäß davor, die Partie in Dortmund nicht als „Sonntagsausflug“ zu sehen. Auch er aber wird wissen, dass die beiden anschließenden Spiele in den Köpfen seiner Spieler herumschwirren. Einige Akteure indes können sich komplett auf den „Showdown“ konzentrieren, weil sie geschont werden. In der vergangenen Woche wurden Linksverteidiger Kevin Brümmer und Torwart Lukas Fronczyk geschont. Wen es diesmal „trifft“, hat Pawlak zwar noch nicht verraten. Es würde aber nicht verwundern, wenn diesmal Stammspieler wie Flügelstürmer Milko Trisic und Innenverteidiger Alexander Thamm oder auch Spielgestalter Serafettin Sarisoy auf die Bank gesetzt werden.

Indes hat der Vorverkauf für das Regionalliga-Qualifikationsspiel in der Lohrheide bereits am Pfingstmontag begonnen. Die Eintrittskarten für das Heimspiel am 10. Juni sind bei der Buchhandlung van Kempen (Saarlandstraße 7) zu bekommen.

Felix Groß



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