Hordel will Zeichen setzen

Ihr ersehntes Erfolgserlebnis haben sich die Hordeler Westfalenliga-Fußballer am vergangenen Dienstag endlich geholt mit einem 2:1-Erfolg über Linden im Kreispokal-Halbfinale. Doch jetzt steht den Grün-Weißen gleich wieder eine unangenehme Geduldsprobe an beim Tabellenelften Kirchhörder SC (So., 15 Uhr).

Denn die Dortmunder Gastgeber sind wohl eine der destruktivsten Mannschaften der gesamten Liga. „Das ist nicht die Art von Fußball, die ich mag“, sagt DJK-Trainer Marco Rudnik denn auch recht deutlich: „Und deshalb wollen wir da ein Zeichen setzen.“ Im Hinspiel hatten die Hordeler „sehr, sehr schwach gespielt“ und mit 1:2 verloren: „Sie stehen im Prinzip mit zwei Fünfer-Ketten hinten drin. Und da haben wir es ihnen zu leicht gemacht.“ Dennoch: Den „positiven Eindruck“ vom Kreispokal-Halbfinale wolle man auf jeden Fall konservieren. Phillip Dragicevic ist wohl wieder dabei, Patrick Rudolph hingegen verspürte unter der Woche ein Ziehen im Oberschenkel. Er ist fraglich.